Neusatztag 2026
Am 20. Juli 2026Gesehen – geliebt – gehalten
Ungefähr 30 Pfarrfrauen aus ganz Baden und auch Württemberg machten sich am Montag, den 20. Juli 2026 auf den Weg in den Nordschwarzwald.
Die Referentin Damaris Hoppe, Jahrgang 1991, freie Theologin und überregionale Referentin, nahm uns mit auf einen Weg entlang von Psalm 139. Das Ziel war, zu einem besseren Umgang mit uns selbst und unserem Selbstwertgefühl zu finden.
Mit Hilfe einer Schaufensterpuppe demonstrierte sie, was unser Selbstbild prägt. Der innere Kritiker hält uns Fehler, Schwächen, Schuld und Scheitern vor, mit der Frage: „Bin ich gut (genug)?“ … und der Angst vor Ablehnung.
Dagegen erkennt der Beter in Psalm 139,14: „Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin“ – unabhängig von Lob oder Tadel anderer.
Wenn in Vers 13 der Begriff der Niere verwendet wird, geht es um den Sitz der Gefühle im Alten Testament. Jeder Mensch ist in diesem Bereich unterschiedlich in Bezug auf die Sensibilität und die persönlichen Grenzen.
In Gesprächsgruppen konnten über Reflexionsfragen die Gedanken aus der Bibelarbeit vertieft werden.
1. Gott als Polizist oder als liebender Vater? Welches Gottesbild hat dein Leben geprägt?
2. Wie erinnerst du dich im Alltag an Gottes ewige Liebe? Fällt es dir leicht oder eher schwer, diese Liebe anzunehmen?
3. Wie geht es dir mit deiner Sensibilität? Gott hat deine Nieren gemacht, was löst dieser Gedanke in dir aus?
4. Wie setzt du (gute) Grenzen für dich im Alltag?
Beim Brezel-Frühstück, Mittagspause und auch dem abschließenden Nachmittagskaffee gab es viel Zeit für Gespräche und Begegnungen. Auch das fröhliche Singen stärkte die Gemeinschaft.
Vielen Dank an alle, die diesen Tag vorbereitet und gestaltet haben. Danke auch für die mitgebrachten Kuchen und die Fahrgemeinschaften soweit es möglich war.
Gertrud Krust




Nach der Bibelarbeit folgte ein intensiver Austausch in kleinen Gruppen.

Gebet für jeden Tag
Herr, stärke uns in dem Glauben, dass dir alles möglich ist.
Und bewahre das Vertrauen in dich, wenn du nicht änderst, was du könntest.
Halte uns an deinem Herzen, heute und auch morgen.
Bis du in der Ewigkeit, in der es kein Leid mehr gibt, alle Tränen von unseren Augen abwischst.
Amen
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