Skip to content
  • Home
  • Veranstaltungen
    • Tagungsberichte
  • Über uns
    • Ziele
    • Vorstand und Beirat
    • Kreise
    • Geschichte
  • Artikel
  • Archiv
  • Kontakt

Calendar

Februar 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
232425262728  
« Jan.    

Archives

  • Januar 2026
  • November 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Januar 2025
  • Oktober 2024
  • Juli 2024
  • Mai 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022

Categories

  • Allgemein
  • Artikel
  • Magazin
  • Tagungsbericht
  • Veranstaltung
  • Veröffentlichung
Pfarrfrauenbund e. V.
  • Home
  • Veranstaltungen
    • Tagungsberichte
  • Über uns
    • Ziele
    • Vorstand und Beirat
    • Kreise
    • Geschichte
  • Artikel
  • Archiv
  • Kontakt

Jahrestagung in Baden 16.-18. Januar 2026

Am 19. Januar 2026

Herausforderungen meines Lebens

Herausforderungen meines Lebens . . .
Jahrestagung des Pfarrfrauenbundes Baden vom 16.01. -18.01.2026

Mitten im kalten Winter strömen seit Jahrzehnten Pfarrfrauen aus Baden, Württemberg, der Pfalz und sogar aus Dresden zur Tagung des Pfarr-Frauen-Bundes in der evang. LK in Baden mitten in den tiefen Schwarzwald nach Bad Herrenalb. Schon allein die Anreise ist jedes Mal eine große Herausforderung. In bewährtem Gottvertrauen:
„Gott mit uns, bis wir uns wiedersehen . . .“  erlebten wir es aktuell auch am 16. Januar 2026. Nach Frost, Eis und Schnee zu Beginn des Jahres, öffnete sich rechtzeitig der Himmel, die Sonne verwöhnte das Land und ließ alle Ängste dahin schmelzen. An die 70 Frauen, sogar eine junge Mama mit ihrem Baby kamen trockenen Fußes und ohne Rutschpartie im Haus der Kirche an.    Die Kaffeetafel wartete schon.

Nach der Stärkung begrüßte Claudia Bär, Vorsitzende des PFB-Baden, sehr erfreut die große Schar der Tagungsteilnehmerinnen und betonte die Jahreslosung für dieses Jahr aus dem Buch der Offenbarung 21,5:
„Siehe, ich mache alles neu!“  Claudia Bär erinnert an die wunderbare japanische KunstKintsugi. Künstler fügen zerbrochene Gefäße mit Gold wieder zusammen. Die Bruchkanten verschwinden nicht einfach, sondern werden mit ihren goldenen Linien zum wertvollsten Teil des Gefäßes.
So sei es auch mit den Brüchen und Rissen unseres Lebens. Gott der Herr übertüncht sie nicht einfach sondern heilt sie, denn sie prägen unser Leben. Wie ein goldener Faden ziehe sich die heilende Gnade Gottes durch unser Leben bis in die Ewigkeit. So macht er alles neu. Dann erwartete uns eine Reise per Power-Point-Präsentation nach Peru.
Dr. Klaus-Dieter John öffnete uns die Augen für die Tatsache, dass Gott Unmögliches möglich werden lässt. – Der Bäckerssohn Klaus-Dieter erlebte als Jugendlicher während eines einsamen Gebetes in der Natur die Vision, irgendwo auf der Welt ein Krankenhaus zu bauen.  Dieses Ziel verlor er nie aus den Augen.

Seine Ausbildung führte ihn zum internationalen Facharzt der Chirurgie und mit Martina, seiner Studienkollegin und auch überzeugte Christin, zusammen. Beide sind bestrebt, das Leid der Ärmsten der Welt zu lindern. Sie wurde Fachärztin der Kinderheilkunde.  Beide gaben sich das „Ja“-Wort.
Suchend rückte dem Ehepaar das peruanische Hochland ins Blickfeld, eine Region der Quechuas Indianer, Nachfahren der Inkas, die dort in bitterster Armut leben. Mutig und risikobereit stellten sie sich den riesigen Herausforderungen. Mit Nichts in der Tasche begannen sie im Vertrauen auf Gottes Führung zu planen.
2002 gründeten sie die karitative Vereinigung „Diospi Suyana“ – “Wir vertrauen auf Gott“.

Der vor Tatendrang sprühende junge Dr. John flog um die ganze Welt auf der Suche nach begeisterten Mitstreitern und Spendern. Jedem kleinsten Hinweis hakte er nach und scheute sich nicht, einflussreiche Politiker und wichtige Geschäftsleute um Hilfe zu bitten.
2005 erfolgte der erste Spatenstich für das Krankenhaus, mitten im Zentrum der Quechua Kultur. Heute wirken dort seit 2007 das Hospital, seit 2014 die christliche Schule für 700 Kinder und seit 2016 das Medienzentrum, welches Sendungen zu Themen wie Gesundheit, Familie und Glaube ausstrahlt. Dr. Martina John gründete mit Lyndal Maxwell 2005 den 1. Kinderclub von inzwischen zehn, zu denen Woche für Woche etwa 300 Kinder kommen. Außerdem startet jährlich das fünftägige Jugendfestivals mit großem missionarischem Programm auf dem Gelände mit ca. 4500 Teilnehmern. Alles zusammen ein riesiges Glaubenswerk zum Staunen, welches auf uns Zuhörer wie ein Feuerwerk der Wunder Gottes wirkte.

Der Abend gehörte der Musik. Landeskantor Achim Plagge überraschte zunächst mit der Tatsache: „Es ist ein neues Gesangbuch in Arbeit!“ Ein Teil sei fertig, ein Probegesangbuch gedruckt. Schnell teilte er die nötigen Exemplare aus. „Welch ein großer Chor, ich bin stolz, sie in das Probeheft einführen zu dürfen.“
Dann übten, lachten und sangen wir und vergaßen die Zeit.

Mit der Morgenandacht in der Kapelle starteten wir in den Samstag. Margarete Würfel mühte sich ab mit schwer bepacktem Rucksack auf dem Rücken und versuchte aufrecht zu gehen. Unmöglich! Sie wunderte sich: „Was schleppe ich da alles mit mir rum? Was habe ich da denn nur gesammelt?“ Endlich legte sie den Rucksack ab und überprüfte selbstkritisch den Inhalt. Zwei große Wackersteine kamen ans Licht und jede Zuhörerin begriff, was sie bedeuteten.
Dazu das Wort Jesu aus Matth.11,28: „Kommt her, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken . . .“  Was steckt in dem Wort erquicken wirklich?

Nach dem Frühstück richtete Claudia Printz, 1. Vorsitzende des PFB für die EKD ein Grußwort an alle. Sie betonte, dass dieser Bund von Anfang an bewusst als Pfarrschwestern-Gebetsbund gegründet wurde. Seine Merkmale von Beginn an sind:
Das vernetzt sein im Glauben an Christus – Offenheit für alle – Jede ist eingeladen sich anzuschließen – Ein vertrauensvolles Miteinander – und – bes. in Zeiten der Not Unterstützende seelsorgerliche Fürbitte.
Auf EKD-Ebene kann er als Pfarrfrauenbund in diesem Jahr sein 110-jähriges Bestehen feiern, vom 11.06. – 14.06.2026 in Burbach-Holzhausen unter dem Thema: Alles neu?!

„Das Thema: „Herausforderungen meines Lebens“ seiein Gummithema, aber es geht uns alle an“- begann Dekanin Christiane Vogel aus Waldshut-Tiengen ihre Bibelarbeit am Vormittag. Humorvoll, lebendig pragmatisch, mitreisend, tiefsinnig und exzellent exegetisch klopfte sie die Bibel und das Leben im Hier und Jetzt nach den Herausforderungen des Lebens ab. Die Bibel sei kein weltfremdes Buch, sondern sehr alltagstauglich, da:
Das Wort Gottes nährt > Jeremia 15.16
Das Wort Gottes eine Kantine hat > die Sonntags-Gottesdienste
Das Wort Gottes auch einen Schnellimbiss bietet > die tägliche Losung
und keine Appetitlosigkeit kennt.
Gottes Wort ist des Fußes Leuchte und keine Flutlichtanlage und –
es wird verglichen mit alltäglichen Elementen wie Speise und Licht . . .

Die Bibel spricht auch vom „Loslassen“-„sich trennen“, sagt sie: „wie wir es in
2. Mose 2,1-10 nachlesen können“.  Zweimal musste sich eine Mutter von ihrem Söhnchen schmerzhaft trennen. Das erste Mal, als sie ihn im wasserdichten Kästlein dem Nil übergab, das zweite Mal, als er größer war und sie ihn nicht mehr stillte.
Die Tochter des Pharao gab dann dem Knaben den Namen Mose.
Es gibt verschiedene Dinge, von denen man sich leichter trennen kann, wie Hobbys etc. und wirkliche Dinge, die man auch heute noch nur schwer schafft loszulassen, wie z.B. die
Kinder: Sie muss man in den Lebensstrom entlassen, wie Mose, oder
Eltern: Matthäus 19,5+6 und zwar ohne schlechtes Gewissen . . .
Andere Menschen: Luk.10, 29-36 Der Samariter brachte den Verletzten in
eine Herberge, trennte sich von ihm und bezahlte seine Pflege im Voraus.
Dietrich Bonhoeffer: Er wusste, auf ihn wartet die Hinrichtung und doch konnte er erkennen:
Es gibt ein erfülltes Leben trotz viele unerfüllter Wünsche.
Wünsche, Träume:
Luk.1,26-34 Maria: „Ich bin des Herrn Magd, mir . . .“
Luftschlösser dürfe man bauen, aber nicht verzagen, wenn sie platzen,
denn: Reich ist man nicht durch das, was man hat, sondern durch das,
was man mit Würde entbehren kann.

Der Herausforderung Alleinsein/Einsamkeit widmete sich Christiane Vogel am Nachmittag, dem 2. Teil ihrer Bibelarbeit.
Angefangen bei 1.Mose 2,18 mit der Feststellung Gottes: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen . . .
Auch hier geht sie in die Tiefe der ausgewählten Texte und Erfahrungen des Lebens und führt uns in die dunkelsten Lebenssituationen der Menschen, sowie der Bibel und der Gegenwart. Jede konnte sich in den Herausforderungen wiederfinden. Doch es gibt auch ein Hindurch,
Wege der Hilfe und Zuversicht, die mit Mut und starkem Willen
gegangen werden können. So wie es Jesus dem Kranken am Teich Bethesda sagt: Joh. 5,5-13: Jesus fragt ihn zunächst: “Willst du gesund werden?“ Natürlich, welch eine Frage. Jesus: „Steh auf, nimm dein Bettund geh hin!“  Und sogleich wurde der Mensch gesund, nahm sein Bett und ging hin.  Jesus verwöhnt ihn nicht, er trägt ihm nicht sein Bett, der Kranke selbst muss sein Bett (Schlafmatte?) tragen.
Jesu Blick ist anders, besonders. Er sieht diesen Einen unter den vielen Kranken, er hat immer Zeichen gesetzt. So kann es sein, dass der eine Mensch gesund wird, der andere nicht. 

Claudia Bär überreichte mit herzlichem, verbindendem Dank selbstgezogene Kerzen aus Bienenwachs an unsere engagierten Referenten. Das Imker-Ehepaar Bär pflegt seit Jahren eigene Bienenstöcke mit fleißigen Bienen. Das Leben eines Bienenvolkes liefert Claudia Bär immer wieder überraschende Erkenntnisse in Bezug auf das menschliche Miteinander. So überreicht, bekommen ihre „Dankesworte“ jedes Mal eine individuelle, originelle Note. Verschiedene Angebote am Abend lockten in kleinere Gruppen: Zu einer
Gebetsrunde in der Kapelle mit Marlies Kabbe,
zum Meditativen Tanz mit Verena Zorn und Annette Berggötz,
in ein Café Leselust mit Renate Schellenberg, Ursel Lauer und Karin Epting,
sowie in eine Singgruppe mit Kerstin Thomas und Daniela Stähle.

Ein paar Frauen blieben auch beim Flügel und sangen miteinander.  

Mit dem Abendmahlsgottesdienst in der Kapelle am Sonntagmorgen schloss sich der geistliche Schwerpunkt der Tagung.   
Birthe Mößner gestaltete mit freiwilligen Helfern die Liturgie und
Bärbel Vogelgsang
predigte zum Text aus dem Buch Hiob 38, 1+ff
mit der Frage Gottes an Hiob:
„Wo warst du, als ich die Welt erschaffen habe . . .?“
Hiob klagt beharrlich zu Gott: „Ich schreie zu dir, aber du antwortest nicht; ich stehe da, aber du achtest nicht auf mich.“  Hiob 30,29+ff   Nun fragt Gott zurück:„Wo warst du . . .?“
Im folgenden Text erklärt Gott seine gesamte Schöpfung und zeigt Hiob, dass er niemals seine Schöpfung im Stich lässt und auch Hiob ihm vertrauen kann. In allen Situationen ist er da, auch in denen, die Hiob nicht versteht, hält er ihn.
Das gilt auch heute noch. Dieser Zusage können wir vertrauen.

Zu aller Freude entschieden sich drei Frauen dem Pfarrfrauenbund als Mitglied beizutreten.
Mit persönlichem Segenszuspruch wurden sie herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen und mit ihnen keimt die Hoffnung auf eine gute Zukunftsfähigkeit des PFB, über 110 Jahre hinaus.

Gertrud Krust, Gitarre und Simone Habiger, Querflöte begleiteten die Lieder zu unserer großen Freude durch die gottesdienstliche Feier.
Die reichliche Kollekte kommt der Arbeit Diospi Suyana in Peru zugute. Zur Tagung im nächsten Jahr, vom 29.01.-31.01.2027 machen wir uns wieder im kalten Winter auf den Weg in den tiefen Schwarzwald nach Bad Herrenalb.  Wetten, dass??     

Karin Muley, Gärtringen                 

Segen zum Abschluss:

Gott segne das Dunkel, das du nicht verstehst,

und lasse dich schauen Sein Licht.

Gott segne deine Schwäche und lasse dich erfahren

Seine Kraft.

Gott segne deine Fragen und öffne dir Ohren und Herz,

dass du Seine Antwort verstehst zu Seiner Zeit.

Gott segne deine Hoffnung und lasse dich vertrauen,

dass größer als deine Wünsche Seine Liebe ist.

(Wilma Klevinghaus)

Ähnliche Artikel

Versöhnt mit meiner Biografie – Der goldene Faden

Boxenstopp 2025

Haupttagung 2025 „Ich will einen ewigen Bund mit euch schließen“

Logo Pfarrfrauenbund

Aktuelle Veranstaltungen

Feb. 27
27. Februar, 15:00 - 1. März, 13:00

Einkehrtage Rheinland und Westfalen

Juni 11
11. Juni, 16:00 - 14. Juni, 13:30

Jahrestagung 2026 mit Mitgliederversammlung

Juli 20
Ganztägig

Neusatztag

Kalender anzeigen

Magazin

  • Pfarrfrauenbund Aktuell Nr. 180
  • Pfarrfrauenbund Aktuell Nr. 181
  • Pfarrfrauenbund Aktuell Nr. 182
  • Pfarrfrauenbund Aktuell Nr. 183
  • Pfarrfrauenbund Aktuell Nr. 184
  • Pfarrfrauenbund Aktuell Nr. 185
  • Pfarrfrauenbund Aktuell Nr. 186
  • Pfarrfrauenbund aktuell Nr. 187

Zum Archiv

Vernetzung

Pfarrerinnen- und Pfarrergebetsbund (PGB)

Weiteres

Ausstellung „100 Jahre Pfarrfrauenbund“

www.david-gegen-mobbing.de

www.trennung-und-scheidung-im-pfarrhaus.de

Pfarrfrauenbund e. V. 2026  •  Impressum  •  Datenschutz