<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pfarrfrauenbund e. V.</title>
	<atom:link href="https://pfarrfrauenbund.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://pfarrfrauenbund.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Mar 2026 18:51:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2022/10/cropped-logo_pfarrfrauenbund-32x32.png</url>
	<title>Pfarrfrauenbund e. V.</title>
	<link>https://pfarrfrauenbund.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Pfarrfrauenbund aktuell Nr. 188</title>
		<link>https://pfarrfrauenbund.de/magazin/pfarrfrauenbund-aktuell-nr-188/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Iris Schuster]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 14:57:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pfarrfrauenbund.de/?p=1499</guid>

					<description><![CDATA[<div class="read-more-wrapper"><a class="read-more" href="https://pfarrfrauenbund.de/magazin/pfarrfrauenbund-aktuell-nr-188/" title="Weiterlesen"> <span class="button ">Weiterlesen</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/03/PFB_aktuell_188.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von PFB_aktuell_188."></object><a id="wp-block-file--media-fd6f514e-8c03-4667-bbf8-ba59087bbea2" href="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/03/PFB_aktuell_188.pdf">PFB_aktuell_188</a><a href="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/03/PFB_aktuell_188.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-fd6f514e-8c03-4667-bbf8-ba59087bbea2">Herunterladen</a></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pause vom Weltuntergang</title>
		<link>https://pfarrfrauenbund.de/artikel/pause-vom-weltuntergang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Printz]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 10:20:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pfarrfrauenbund.de/?p=1489</guid>

					<description><![CDATA[(Predigt vom 1.3.2026 zu 2. Könige 6, gehalten auf der Tagung des PFB Rheinland und Westfalen am Möhnesee von Bärbel Streich, Löhne) Gero und Lisa treffen sich vor dem Fahrstuhl<div class="read-more-wrapper"><a class="read-more" href="https://pfarrfrauenbund.de/artikel/pause-vom-weltuntergang/" title="Weiterlesen"> <span class="button ">Weiterlesen</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Predigt vom 1.3.2026 zu 2. Könige 6, gehalten auf der Tagung des PFB Rheinland und Westfalen am Möhnesee von Bärbel Streich, Löhne)</em></p>





<p></p>



<p>Gero und Lisa treffen sich vor dem Fahrstuhl in ihrem Studentenwohnheim, da müssen sie in den dritten Stock. Beide haben eingekauft. An den Händen baumeln verschiedene Einkaufstüten. Dazu balancieren sie unter jedem Arm zwei 10er Großpackungen Toilettenpapier. Mühsam wird mit dem Ellenbogen der Knopf gedrückt und nach herzhaften Tritten gegen die Etagentür bekommen sie denn auch Einlass in ihre WG. Erstmal geht es mit der ganzen Fracht in die Küche zu den anderen. Die machen große Augen. „Ist Corona wieder im Anmarsch?“ – „Gab es Klopapier umsonst?“– „Mensch, das sind ja 80 Rollen!“ – „Wollt ihr Mumien wickeln im Akkord?“ Zwischen den ganzen Fragen hört man auch unterdrücktes Gekicher und die eine oder andere despektierliche Bemerkung.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Die beiden schnaufen erst mal durch. Dann fragt Gero: „Sagt mal, wann habt ihr euch das letzte Mal über die Weltlage im Allgemeinen und in Deutschland im Besonderen informiert? Seid ihr gar nicht auf dem Laufenden, was Klimakrise, Säbelrasseln zwischen Iran und Amerika, Drohnen vom Absender Russland oder überhaupt die politische Entwicklung überall angeht? Ganz zu schweigen von den neuesten Entwicklungen bei KI.“ Lisa ergänzt: „Meine Oma hat schon in den 70ern gesagt: ‘Kinder, es ist Endzeit!‘ Sie wusste gut in der Bibel Bescheid und hat die Merkmale oft angeführt. Was würde sie wohl heute dazu sagen? Es ist in den über 50 Jahren seitdem noch viel mehr geworden – oder zumindest erfahren wir mehr und oft auch in Echtzeit von Katastrophen.“  </p>



<p>Und dann legt Lisa los:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>„Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen und Wassermassen werden nicht mehr zu bändigen sein. Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen. (Lk. 21,25f) Es gibt Kriege auf der ganzen Welt. Jesus sagte voraus: „Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Land gegen das andere“. Hungersnöte breiten sich aus: &nbsp;Lebensmittel und sauberes Wasser werden Mangelware. Es gibt immer mehr schwere Erdbeben. &nbsp;(Matth. 24,7; Lk. 21,11). Die haben überall auf der Welt Leid und Todesopfer in nie da gewesenem Ausmaß zur Folge.&nbsp;Es gibt Krankheiten und Epidemien (Lk. 21,11).&nbsp;Kriminalität greift wie eine Seuche um sich. Natürlich gibt es das schon immer, doch Jesus sagte für die letzten Tage „zunehmende Gesetzlosigkeit“ voraus &#8211; sinnlose und unbarmherzige Gewalt, (Matth. 24,12).&nbsp;Wir erleben Umweltzerstörung. Das geschieht auf ganz unterschiedliche Weise, nicht nur durch Gewalt und Korruption, sondern auch durch rücksichtslosen Umgang mit der Natur. (Offbg. 11,18) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Es gibt immer weniger Liebe zu Gott. Jesus sagte voraus, dass „die Liebe der meisten erkalten“ wird (Matth. 24,12). Damit meinte er, dass die meisten Menschen ihre Liebe zu Gott verlieren würden. Daraus folgt ganz logisch ein allgemeiner Werteverfall. „Die Menschen werden undankbar sein und nicht loyal, nicht kompromissbereit, sondern verleumderisch, unbeherrscht und brutal und werden das Gute nicht lieben. Sie werden Verräter sein, eigensinnig, aufgeblasen vor Stolz. Sie haben den Anschein von Frömmigkeit, sind es aber nicht. Familien zerbrechen: &nbsp;Kinder hören nicht auf die Eltern, und oft wollen diese ihre Kinder nicht, siehe die Abtreibungszahlen seit der Neufassung von §218 Anfang der 70er Jahre. &nbsp;(2. Tim. 3 in Auszügen)&nbsp;Und wenn auch die gute Botschaft von Gottes Reich auf der ganzen bewohnten Erde bekannt gemacht wird, gibt es doch überwiegend Gleichgültigkeit und Spott. &nbsp;(Matth. 24,14)&nbsp;Wie Jesus voraussagte, ignorieren die meisten Menschen die Beweise dafür, dass das Ende bald kommt (Matth. 24,37-39). Sie nehmen diese nicht ernst und spotten sogar darüber. (2. Petr. 3,3,4)“</p>



<p>So weit ist Lisa mit ihrer Aufzählung gekommen. Ihre letzte These wird bestätigt, indem sie einer aus der Runde unterbricht, der wohl besonders witzig sein will: „Ach, und mit dem Klopapier wollt ihr wohl den nächsten Krieg oder Vulkanausbruch verhindern!“&nbsp; Schallendes Gelächter. Gero läuft rot an, knallt die Packungen auf den Tisch und ruft: „Versteht das doch: Ich habe eben Schiss!“</p>



<p>Verlassen wir die Wohngruppe und machen Pause vom Weltuntergang mit einem <strong>Lied</strong>.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-aa9dc83044ef99f570b9cd7fbfc9f571"><strong>Lege deine Sorgen nieder, leg sie ab in meine Hand. (Sefora Nelson 2009 /Gerth Medien, Asslar)</strong></p>



<p>„Versteht das doch: Ich habe Schiss!“&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Wenn jemand sich so outet, bleibt einem eigentlich das Lachen im Halse stecken. Denn damit ist nicht das eventuelle Möwengekleckere auf der Fähre nach Norderney gemeint. Nein, es ist die etwas flapsige Umschreibung für Bammel, Angst, unter Umständen sogar Panik. Ja, und da wollen wir ehrlich sein, mancher braucht in so einem Zustand auch schon mal eine Rolle Papier mehr. </p>



<p>Aber es ist ja nicht so, als wenn wir mit dem Problem allein wären. Die Bibel ist voll von Menschen, die sich in bestimmten Situationen gar nicht wohl in ihrer Haut fühlten. Wir wollen heute Morgen einem jungen Mann begegnen. Woher er stammt, weiß man nicht genau. Irgendwo in Israel ist er geboren.&nbsp; Es gibt im Lande Prophetenschulen, vielleicht ist er dort zu finden. Aber <strong>Gehasi</strong> muss sicherlich auch Eigenschaften haben, womit er das Vertrauen des Propheten Elisa erworben hat. Er ist der Schüler oder Diener eines Mannes, der ein Seher Gottes ist. Der hat die Gabe, die Wand der sichtbaren Wirklichkeit zu durchdringen. Es gibt einen Blick, der mehr sieht. Paulus betet für die Epheser genau für diesen Blick:</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background has-medium-font-size">„<em>Er öffne euch die Augen des Herzens, damit ihr erkennt, was für eine Hoffnung Gott euch gegeben hat, als er euch berief, was für ein reiches und wunderbares Erbe er für die bereithält, die zu seinem heiligen Volk gehören, und mit was für einer überwältigend großen Kraft er unter uns, den Glaubenden, am Werk ist</em>“ (Epheser 1,18f NGÜ). </p>



<p>Die Augen des Herzens können Dinge sehen, von denen unsere Augen im Kopf nichts wissen. Doch können diese Augen nur von Gott geöffnet werden. Wenn sie geöffnet worden sind, sehen wir nicht nur die Angriffe der Feinde und Gefahren des Lebens, sondern Hoffnung, ein wunderbares Erbe und eine überwältigend große Kraft. Alles Ressourcen, die von Gott geschenkt und in Gang gesetzt werden müssen. Aber dazu später mehr.</p>



<p>Im Zusammenleben mit Elisa hat Gehasi Wunder und Zeichen miterlebt. Er ist ein treuer Diener. Solche Leute sind selten. Viele wollen heute oben stehen, dirigieren und selbst bestimmen, aber Leute, die Diener sein wollen, finden wir heute selten – sogar in Gemeinden sind sie oft dünn gesät. In all den Jahren gibt es keine Beschwerden, dies zeugt von seinem treuen Einsatz. Z. B. wie er nach Sunem läuft wegen des schlimmen Todesfalles, der da passiert ist. Als Diener ist er Assistent, Sekretär, persönlicher Referent dieses bekannten Gottesmannes. Doch es ist alles nur äußerlich. Das geht bei ihm nicht in die Tiefe des Herzens.&nbsp;</p>



<p>Und so erlebt er eine „schwache Stunde“, die sein ganzes weiteres Leben prägen wird. &nbsp;Es passiert folgendes. Eine ganze Reiterkompanie stoppt vor dem Hause Elisas. „Lass ihn nicht rein,“ befiehlt der, „schick ihn gleich zum Jordan. Dort kann er gesundwerden.“ Nachdem der General sich erst geziert hat und sich auch nicht genug beachtet fühlt, steigt doch vom hohen Ross, taucht siebenmal im Jordan unter und hat eine Haut wie Samt und Seide. Einfach wunderbar, dieses Wunder. Überglücklich will er sich bei Elisa handfest bedanken. Der aber winkt ab. Wunder kann man nicht bezahlen. Gott will kein Trinkgeld, aber Gehasi. </p>



<p>Wir wissen, wie es weitergeht: Er macht noch fromme Sprüche: „So wahr der Herr lebt, ich will ihm nachlaufen!“ Gehasi kann die frommen Vokabeln wie ein Papagei nachbeten. Aber er hat nicht gelernt, dass es um den Gehorsam des Herzens geht, um die Reinigung der Gedanken und der Motive des Tuns. Er macht Naeman weiß, dass sein Herr wegen eines Überraschungsbesuchs doch noch etwas brauchen könne. Mit Silber und Kleidern läuft er zurück und versteckt seine Beute. Dann fragt ihn Elisa: „Woher kommst du, Gehasi?“ &#8211; „Ich, ich bin doch gar nicht weggewesen.“ Aber Elisa durchschaut seinen Diener. Dass jemand vom Aussatz geheilt wird, war früher undenkbar. Und dann sehen wir, dass am Ende Gehasi den Aussatz trägt. Welches Entsetzen muss ihn gepackt haben, als er sieht, dass alles Heimliche offen zutage liegt!</p>



<p>Aber das ist nicht das Ende der Beziehung zwischen Gehasi und Elisa. Zum Glück. Wir wollen diese beiden Männer noch eine Zeitlang begleiten.&nbsp;Der König von Aram führt Krieg gegen Israel. Als gewiefter Kriegsstratege schmiedet er Angriffspläne. Doch jedes Mal werden sie vereitelt, so dass der König von Aram einen «Maulwurf» in seinen Reihen vermutet. Er führt eine interne Untersuchung durch. Doch einer seiner Heerführer klärt ihn auf: „Es ist keiner von uns, mein Herr und König. Elisa, der Prophet in Israel, sagt dem König von Israel jedes Wort, selbst wenn du es nur in deinem Schlafzimmer sprichst“. (2Könige 6,12). Sofort schickt er Aufklärer aus, um den Standort von Elisa zu erfahren. Bald darauf ist klar, dass der sich in Dotan befindet. Dumme Sache, dass der König von Aram Bescheid weiß und Elisa an den Kragen gehen will. Der Angriff gegen Dotan startet, die Infanterie ist im Anzug, die Artillerie in Stellung. Die Schlinge zieht sich zusammen. </p>



<p>Gehasi gerät in große Unruhe und Angst, als er am Morgen früh vor das Haus tritt und feststellt, dass ein starkes feindliches Heer der Aramäer – heute Syrer &#8211; &nbsp;in der Nacht gekommen ist. Es hat Dothan umzingelt, um den Propheten zu fangen. Ich rechne es dem Schüler hoch an, dass er sich nicht vom Acker macht, um sich selbst in Sicherheit zu bringen. Obwohl vermutlich alles in ihm schreit: „Geh, Hasi!“ Stattdessen sucht er Elisa. Ich sehe ihn, wie er mit zitternden Knien seinem Lehrer vor die Füße stolpert. „Ach mein Herr!“ ruft er aus, „Was sollen wir tun?“ Er weiß nicht aus noch ein. Und trotzdem sucht er in seiner Verzweiflung die richtige Adresse auf: Elisa. </p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background">Wisst Ihr, ich finde es wunderbar, dass wir solche Rüstzeiten wie an diesem Wochenende erleben können. Es gibt Zeiten und Situationen im Leben – auch einer Pfarrfrau – die die Knie zittern lassen und wir nicht aus noch ein wissen. Wie gut, hier auf die eine oder andere „Elise“ zu treffen! Der Kummer, die Sorge wird mitgeteilt und geteilt. Gerade wir, die wir oft für andere in ihrer Not ansprechbar sind, brauchen selbst den Zuspruch. Auch wenn wir vielleicht einen ganzen Stapel an guten Zusagen in Petto haben und auswendig wissen: &nbsp;das Wort, das uns hilft, können wir uns nicht selbst sagen.</p>



<p>Und so hat Elisa den allmächtigen Helfer im Blick und spricht zu seinem Diener: „Fürchte dich nicht!“ Fürchte dich nicht! Das ist kein Mut – oder Muntermacher auf der Basis von Zweckoptimismus. &nbsp;Was für ein starkes Wort! Ich liebe es – mehr als „Hab keine Angst.“ Meine Erfahrung und Beobachtung sind, dass die Angst meistens uns hat. Angst hat was mit Enge zu tun – bis in körperliche Reaktionen hinein. Aber „Hab keine Furcht“ ist ein ganz anderes Kaliber. Überall, wo wir in der Bibel dieses Trostwort lesen, kommt auch immer die Begründung, warum es eine überflüssige Kraftanstrengung ist, sich der Furcht hinzugeben.</p>



<p>So auch hier: „Fürchte dich nicht! &nbsp;Denn mehr sind die, die bei uns, als die bei ihnen sind.“ Ich sehe Gehasi, wie er große Augen macht. Er dreht sich einmal um sich selbst – sieht aber immer noch nur das gewaltige Heer des Feindes. Und jetzt kommt der Vers, der mich seit Wochen beschäftigt. Elisa betet: „HERR, tu doch seine Augen auf, dass er sehe!“ Gott tut, worum sein Knecht bittet, und öffnet die Augen des Gehasi.&nbsp; Das Wunder geschieht. Er sieht und siehe, der Berg ist voll feuriger Pferde und Wagen, rings um Elisa her. Das Adjektiv «feurig» zeigt, dass es sich um eine göttliche Streitmacht handelt. So bekommt Gehasi den Blick frei für die himmlische unsichtbare Welt. Wie wunderbar! </p>



<p>Manches Mal wünsche ich mir auch heute, dass Gott die Augen des Herzens gerade solchen Leuten öffnen würde, die Verantwortung in Gesellschaft, Politik und Kirche haben. Die meinen, sie wären das „Nonplusultra“ und sind doch einem ganz Anderen Rechenschaft schuldig. Sie sind wie mit Blindheit geschlagen. </p>



<p>Interessanterweise geht der Bericht aus 2. Könige 6 genau so weiter. Als das aramäische Heer gegen sie vorrückt, betet Elisa zum Herrn: „Mach sie doch alle blind.“ Und der Herr tut, worum Elisa ihn gebeten hat. Dadurch, dass die Aramäer den natürlichen Sehsinn verlieren, werden sie in die falsche Stadt fehlgeleitet, nämlich nach Samaria. Als Joab, der König von Israel, sie auf dem Tablett vor das Schwert serviert sieht, ruft er Elisa zu: „Mein Vater, soll ich sie töten?“ Elisa verbietet es ihm. „Gib ihnen zu essen und zu trinken, und dann lass sie zu ihrem Herrn ziehen.“ &nbsp;Es gibt ein großes Festessen. Anschließend schickt Joab das Heer zu ihrem König zurück. Von diesem Zeitpunkt an lassen die aramäischen Plünderer das Land Israel in Frieden. Die weite Sicht, die Elisa hat, bewirkt, dass er sogar für die Feinde ein Segen ist.</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background"><strong>Und wir heute morgen?</strong> Wir werden uns in wenigen Stunden wieder auf den Weg machen in unsere familiären, sozialen und gemeindlichen Verhältnisse. Vielleicht geht es Euch im Alltag so ähnlich wie mir. Manchmal gehöre ich zur Fraktion der Sorgenbeutel und Hasenherzen. Und plötzlich – wie aus dem Nichts – hat der „altböse Feind“ gegen mich Stellung bezogen. Da fliegen <strong>spitze Pfeile</strong>, die mich an Verletzungen erinnern, die doch noch im Stillen rumoren. Da fliegen mir <strong>Drohnen </strong>um die Ohren, die Gottes Liebe und seinen guten Wegen Hohn sprechen wollen. &nbsp;<strong>Bombenwerfer </strong>sind in Stellung gebracht, die längst vergebene Schuld und die Erinnerung an verpasste Gelegenheiten wieder aufdecken wollen. Und die <strong>atomaren Sprengköpfe</strong> der täglichen Schreckensnachrichten tun ihr Übriges.&nbsp;</p>



<p class="has-pale-cyan-blue-background-color has-background">Und dann höre ich Elisa sagen: Herr, öffne ihr die Augen.&nbsp;Und ich sehe: Das Kreuz von Golgatha, wo Jesus für mich starb. Und ich sehe: das leere Grab, wo durch Jesu Auferstehung Hölle Tod und Teufel besiegt wurden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und ich sehe die Kraft des Heiligen Geistes, der mich coacht, stärkt, leitet und in die große Gemeinschaft der Gotteskinder führt. Und ich höre Jesus sagen: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich bei deinem Namen gerufen: du bist mein. Ich habe dich je und je geliebt. Ich bin bei dir alle Tage. Nichts, was vor dir steht ist so groß, wie der Herr, der hinter dir steht. Nichts, was dir bevorsteht, ist größer als der Herr, der bei dir ist.“</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-009952b9a70bb3b629c14641644f0ebb"><strong>Ist das so?</strong></p>



<p class="has-medium-font-size">Wir antworten mit einem kräftigen: <strong>AMEN</strong>!&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herausforderungen meines Lebens Teil 1</title>
		<link>https://pfarrfrauenbund.de/artikel/herausforderungen-meines-lebens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Printz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 21:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pfarrfrauenbund.de/?p=1387</guid>

					<description><![CDATA[Loslassen Bibelarbeit zur Pfarrfrauentagung Bad Herrenalb 17.1.2026 von Christiane Vogel, Dekanin i.R. Ob wir nun alt sind oder jung, gesund oder krank, allein oder nicht allein: Jede von uns ist<div class="read-more-wrapper"><a class="read-more" href="https://pfarrfrauenbund.de/artikel/herausforderungen-meines-lebens/" title="Weiterlesen"> <span class="button ">Weiterlesen</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Loslassen</mark></strong></p>



<p><em>Bibelarbeit zur Pfarrfrauentagung Bad Herrenalb 17.1.2026 von Christiane Vogel, Dekanin i.R.</em></p>





<p>Ob wir nun alt sind oder jung, gesund oder krank, allein oder nicht allein: Jede von uns ist in ihrem Leben dazu herausgefordert, es zu meistern, irgendwie, wenn auch mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten.</p>



<p>Nun habe ich mir gedacht:</p>



<p>Wenn die Bibel nicht nur ein weltfremdes Buch sein will, das mit seinen Inhalten allein für ein Wolkenkuckucksheim taugt, dann muss sie für unseren Alltag auch was hergeben.</p>



<p>Die Bibel will alltagstauglich sein. Wie das Essen zum Beispiel.</p>



<p>„Dein Wort war meine Speise, sooft ich‘s empfing“, sagt der Prophet Jeremia (Kap 15,16).</p>



<p>Wie mit dem Essen ist es auch mit Gottes Wort.</p>



<p>Wir leben davon, ohne dass wir uns immer genau daran erinnern, was wir gegessen haben.</p>



<p>Oder wissen Sie noch, was es vor zwei Wochen bei Ihnen zum Mittagessen gab?</p>



<p>Vermutlich nicht, obwohl Sie es vielleicht sogar selbst gekocht oder zubereitet haben.</p>



<p>So ist es mit Gottes Wort auch.</p>



<p>Wir leben im Alltag davon, ohne genau zu wissen, wie.</p>



<p>Die Arten, wie wir Nahrung zu uns nehmen,</p>



<p>kann ja sehr verschieden sein.</p>



<p>Neben dem Alltag gibt’s hin und wieder ein Festessen.</p>



<p>Mit mehreren Gängen. Mit genauem Kosten und Hinschmecken.</p>



<p>Das gibt’s nicht täglich, denn dafür hat man ja gar nicht die Zeit.</p>



<p>Aber ab und zu mal ist das auch schön.</p>



<p>Manchmal gibt’s auch Gottes Wort als Kantinen-Essen.</p>



<p>Das ist die Sonntagspredigt. Da gibts ist für alle dasselbe, und mal schmeckts eben dem einen besser und mal dem anderen.</p>



<p>Oder, besonders beliebt: Der Schnellimbiss. Die Pommesbude sozusagen.</p>



<p>Das ist das Losungsheft. Durchaus nahrhaft, aber als <em>alleinige</em> Nahrungsquelle nicht wirklich gesund.</p>



<p>Und es gibt auch Zeiten der Appetitlosigkeit. Das gehört durchaus auch dazu.</p>



<p>Irgendwann mag man die Sonnenuntergänge mit den Bibelsprüchen einfach nicht mehr sehen.</p>



<p>Wie auch immer: Gottes Wort gehört zum Alltag wie das tägliche Brot, sagt die Bibel.</p>



<p>Oder die Bibel spricht von Gottes Wort als des Fußes Leuchte und einem Licht auf dem Weg. (Ps.119, 105).</p>



<p>Nein, Gottes Wort ist keine Flutlichtanlage oder Scheinwerfer und auch kein Kronleuchter.</p>



<p>Gottes Wort ist „des Fußes Leuchte“, also es hilft, den nächsten Schritt richtig zu setzen und nicht orientierungslos im Finstern zu tappen.</p>



<p>Wenn aber Gottes Wort mit so alltäglichen Dingen wie Essen und Licht verglichen wird, dann muss es auch für den Alltag taugen.</p>



<p>Wenn es das nicht täte, bräuchten wir es überhaupt nicht.</p>



<p>Und in der Tat: Die Geschichten der Bibel sind viel mehr, als dass sie uns erzählen, was da früher mal passiert ist.</p>



<p>Die Geschichten der Bibel wollen uns nicht nur <em>informieren</em>.</p>



<p>Sie wollen uns etwas viel Grundsätzlicheres sagen und vermitteln.</p>



<p>Lassen Sie uns mal schauen, ob wir da was für die Herausforderungen des Lebens entdecken.</p>



<p>Die <strong>erste</strong> Herausforderung, die ich nennen will, heißt: <strong>Loslassen.</strong></p>



<p>Das Loslassen ist in vielen, vielen alltäglichen Situationen vielfältig von uns gefordert.</p>



<p>Manchmal denke ich, dass die vielen Situationen, in denen wir etwas oder jemanden loslassen müssen, uns vorbereiten möchten auf das große Loslassen am Ende unseres Lebens, wenn wir sterben werden.</p>



<p>Da spätestens ist das Loslassen von uns gefordert, ob wir das wollen oder nicht.</p>



<p>Dabei kann das, was losgelassen werden muss, ja ganz verschieden sein.</p>



<p>Am einfachsten ist es wohl noch mit Dingen, wenn man nicht gerade ein Messie ist, obwohl auch das für viele schwer genug ist.</p>



<p>Sich von Dingen zu trennen, auch mal was wirklich wegzuwerfen,</p>



<p>das ist viel schwerer, wenn die Dinge noch gut sind und wenn jemand sie noch gebrauchen kann. Dann trennt man sich leichter.</p>



<p>Etwas, was noch gut ist, wegzuwerfen, das geht uns verständlicherweise gegen die Natur. So sind wir nicht erzogen.</p>



<p>Vor drei Jahren bin ich umgezogen. Aus der großen Dekanatswohnung ging es in eine 3-Zimmer-Wohnung, die ich mir als WG mit einer Freundin teile.</p>



<p>Jede von uns hat ihr Zimmer, gemeinsam haben wir Wohn- und Esszimmer mit Küchenblock und Terrasse.</p>



<p>Was glauben Sie, von wieviel Zeug ich mich trennen musste!</p>



<p>Aber wer wie ich fast jede Woche auf dem Friedhof ist, der weiß:</p>



<p>Im Sarg gibt’s kein Regal!</p>



<p>Und ich habe in über 40 Jahren auch noch nie erlebt, dass jemand ein Rollwägelchen mit all seinem Plunder hinter sich ins Grab gezogen hätte.</p>



<p><strong>Loslassen können, das ist gefordert.</strong></p>



<p>Die erste wichtige und sehr eindrückliche Lehre dafür hat mir meine Mutter vermittelt.</p>



<p>Sie besaß eine Kaffeekanne.</p>



<p>Dieses Teil war das erste Geschenk, das mein Vater ihr als junger Mann gemacht hatte.</p>



<p>Die Kanne war von KPM, also der „Königlichen Porzellan-Manufaktur“ in Berlin, dritte Wahl oder so, aber eben: Es hingen Erinnerungen dran. Nun wurde sowas bei uns immer auch benutzt. Eine Vitrine mit Geschirr nur zum Anschauen gabs bei uns nicht.</p>



<p>Mein kleiner Bruder räumte die Kanne ab und wollte sie in die Küche bringen und ließ sie fallen, sie ging in Scherben. Meine Mutter stand kurz schweigend da, mein Bruder heulte vor Schreck, da sagte meine Mutter:</p>



<p>Was für ein Glück, dass sie noch nicht abgewaschen war!</p>



<p>Ich habe vor gar nicht langer Zeit eine alte Dame besucht.</p>



<p>Sie ist schon Mitte 90 und wohnt noch allein im eigenen Haus,</p>



<p>das eigentlich viel zu groß für sie ist und noch dazu oben auf dem Berg liegt.</p>



<p>Ich fragte sie, warum sie sich denn nicht eine kleinere und überschaubare Wohnung unten in der Stadt sucht, wo sie gut zu Fuß zum Markt und zum Arzt usw. unterwegs sein könnte.</p>



<p>„Das geht nicht“, sagte sie. „Was wird denn dann aus meinem schönen Herrenzimmer?“</p>



<p>Damit meinte sie ihre großen und schweren alten Möbel.</p>



<p>Ich war sprachlos, was mir eher selten passiert. Die Frau geht seit Jahrzehnten treu Sonntag für Sonntag zur Kirche, kennt die Gesangbuchlieder auswendig, hört Woche für Woche in der Predigt, was im Leben und im Sterben wichtig ist und was nicht – und kann sich nicht von Schreibtisch und Schrank trennen!</p>



<p>So wenig kommt die Botschaft manchmal ins Leben!</p>



<p>Auch in der Bibel ist durchaus vom Loslassen die Rede, wenngleich auch nicht von Schrank und Schreibtisch.</p>



<p>Aber – viel schwieriger – vom <strong>Loslassen der Kinder.</strong></p>



<p>Ich lese 2.Mose 2, 1-10:</p>



<p><strong>Und es ging hin ein Mann vom Hause Levi und nahm eine Tochter Levis zur Frau. Und sie ward schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, dass es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate. Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, nahm sie ein Kästlein von Rohr für ihn und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils. Aber seine Schwester stand von ferne, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde. Und die Tochter des Pharao ging hinab und wollte baden im Nil, und ihre Dienerinnen gingen am Ufer hin und her. Und als sie das Kästlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen. Und als sie es auftat, sah sie das Kind, und siehe, das Knäblein weinte. Da jammerte es sie, und sie sprach: Es ist eins von den hebräischen Kindlein. Da sprach seine Schwester zu der Tochter des Pharao: Soll ich hingehen und eine der hebräischen Frauen rufen, die da stillt, dass sie dir das Kindlein stille? Die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Geh hin. Das Mädchen ging hin und rief die Mutter des Kindes. Da sprach die Tochter des Pharao zu ihr: Nimm das Kindlein mit und stille es mir; ich will es dir lohnen. Die Frau nahm das Kind und stillte es. Und als das Kind groß war, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es ward ihr Sohn, und sie nannte ihn Mose; denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen. </strong></p>



<p>Wir wissen, was dieser Geschichte vorausgegangen ist:</p>



<p>Der Pharao hatte befohlen, alle hebräischen Knaben nach der Geburt zu töten, um das Volk zu schwächen. Die hebräischen Hebammen haben sich diesem Befehl widersetzt und ihn nicht ausgeführt. Dennoch war es natürlich nicht möglich, auf Dauer die Geburt eines Kindes geheim zu halten. Da sind drei Monate schon eine lange Zeit, in denen es der Mutter des Mose gelungen ist, ihn zu verstecken.</p>



<p>Nun geht es nicht mehr. Aber töten will und kann sie ihr Kind auch nicht.</p>



<p>Da kommt ihr eine Idee: Sie macht ein Kästlein aus Rohr für ihr Kind und verklebt es mit Erdharz und Pech, um es auf dem Nil auszusetzen.</p>



<p>Ich stelle mir vor, wie schwer das für die junge Mutter gewesen sein muss, nach drei engen Monaten mit ihrem Baby den Entschluss zu fassen, sich nun von ihm zu trennen.</p>



<p>Aber sie weiß: Es muss sein, wenn das Kind überhaupt eine Überlebenschance bekommen soll.</p>



<p>Ich denke mir, dass sie das Kästlein aus Rohr sehr sorgfältig und genau hergestellt hat.</p>



<p>Sie wollte unbedingt vermeiden, dass Wasser eindringt und ihr Kind ertrinkt.</p>



<p>Sie wird das Erdharz und das Pech präzise verstrichen haben. Sie wird immer wieder Tests im Wasser gemacht haben, ob auch wirklich jede Stelle dicht ist. Da hat sie nachgebessert und nochmals eine Schicht aufgetragen, so stelle ich es mir vor.</p>



<p>Aber dann kam doch der schwere Moment.</p>



<p>Sie nahm ihr Kind, sie hat es vermutlich nochmal gestillt und frisch gewickelt, hat es geküsst und gedrückt, und dann…</p>



<p>Dann musste sie es hineinlegen in das Körbchen und das Körbchen ins Schilf am Flussufer stellen – und weggehen.</p>



<p>Sie muss weggehen! Sie muss ihr Kind dort lassen – und gehen.</p>



<p>Wie wird ihr das Herz geblutet haben!</p>



<p>Aber nun wird uns berichtet: Seine Schwester beobachtete das Körbchen von ferne und sah, wie es weiterging. Die Tochter des Pharao kommt an den Nil zum Baden und findet das Körbchen. Und sie reagiert, wie wohl jede gesund empfindende junge Frau reagieren würde:</p>



<p>Sie hat Mitleid mit dem weinenden kleinen Bündel. Und sie nimmt es als ihr Kind auf.</p>



<p>Die Mutter konnte erstmal nichts für ihr Kind tun. Dass sie es dann wiederbekam, um es stillen zu dürfen, war natürlich einerseits wunderbar, andererseits muss ihr auch da das Herz geblutet haben, denn sie wusste ja: Es war jetzt nicht mehr <em>ihr</em> Kind.</p>



<p>Es war es natürlich schon noch, aber sie hatte nichts zu entscheiden und zu bestimmen.</p>



<p>Ihr Lieben! Die meisten von euch sind Mütter.</p>



<p>Ich selbst bin leider keine, deswegen habe ich auch keine Kinder, die ich loslassen muss.</p>



<p>Aber ich denke manchmal: Die Sorgfalt, mit der die Mutter des Mose das Körbchen dicht gemacht hat, <em>das sind die Gebete der Eltern</em>, der Großeltern, auch der Paten für ihre Kinder.</p>



<p>Wir müssen die Kinder loslassen, sie müssen hinausgesetzt werden auf den Lebensstrom,</p>



<p>das ist der Gang der Dinge.</p>



<p>Kaum etwas ist schlimmer, als wenn Söhne und Töchter <em>nicht</em> eines Tages von zuhause weggehen.</p>



<p>Eine Freundin von mir ist Krankenschwester. Sie arbeitete viele Jahre lang in einem Altenpflegeheim. Sie erzählte, dass dort mal ein 70-jähriger Mann einzog, weil seine Mutter gestorben war!</p>



<p>Damit will ich sagen: Man kann die Kinder nicht festhalten. Sie müssen ihren eigenen Weg finden und gehen.</p>



<p>Aber man kann versuchen, das Körbchen dicht zu machen durch die treue Fürbitte.</p>



<p>Sie kennen vielleicht das Gebet an die Engel der erwachsenen Kinder?</p>



<p>Ich fand es in „Victorias Gebetbuch“, dem Gebetbuch des schwedischen Königshauses.</p>



<p>Es ist von einer Frau namens Viola Renvall und lautet so:</p>



<p><em>Ich spreche zu den Engeln meiner erwachsenen Kinder:</em></p>



<p><em>Folgt ihr Ihnen Immer noch?</em></p>



<p><em>Tragt Ihr ihre Wünsche in eueren Händen?</em></p>



<p><em>Wisst ihr etwas von ihrer Einsamkeit, die voll innerer Kämpfe ist?</em></p>



<p><em>Und wenn sie euch und das Leben verneinen,</em></p>



<p><em>wendet ihr euch ab und weint,· &#8211; aber bleibt doch?</em></p>



<p><em>Sie brauchen euch, mehr als früher, als sie noch klein waren,</em></p>



<p><em>sie brauchen euch verzweifelt.</em></p>



<p><em>Alles soll auf eigenes Risiko entschieden werden,</em></p>



<p><em>man soll sich losreißen,</em></p>



<p><em>alles selbst durchdenken, will nichts wissen von Engeln.</em></p>



<p><em>O, ihr Engel meiner erwachsenen Kinder!</em></p>



<p><em>Eine Mutter darf nicht länger eingreifen.</em></p>



<p><em>Aber Ihr dürft.</em></p>



<p><em>Eine Mutter kann nicht länger Rat geben,</em></p>



<p><em>aber eure Weisheit kommt von Gott.</em></p>



<p><em>Haltet aus an der Seite meiner erwachsenen Kinder, ihr Engel!</em></p>



<p><em>Helft ihnen, im Dickicht zu wandern, den rechten Weg zu finden,</em></p>



<p><em>ihren einzigen Weg.</em></p>



<p><em>Viola Renvall</em></p>



<p>Ein besonderer Moment des Loslassens ist es auch, <strong>wenn die Kinder <em>heiraten</em></strong>.</p>



<p>Auch hierzu gibt es einen Bibeltext. Ich lese aus Matth.19, 5+6:</p>



<p>Da zitiert Jesus aus dem alten Testament</p>



<p><strong>»Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«&nbsp;So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!</strong> </p>



<p>Habt ihr es gehört? Da steht das Wort „verlassen“. Der Mann wird Vater und Mutter <em>verlassen. </em>Warum steht das nicht für die Frau da?</p>



<p>Für die jungen Frauen war es selbstverständlich, dass sie Vater und Mutter verlassen müssen.</p>



<p>In aller Regel war es so:</p>



<p>Hier eine Zeltstadt – da eine Zeltstadt</p>



<p>Kinder im heiratsfähigen Alter wurden von den Vätern aneinander vermittelt, nach ausgehandeltem Brautpreis, und dann wurde die junge Frau „heimgeholt“ in die Sippe des Mannes.</p>



<p>Dort begann dann oft ein Leidensweg für die meistens noch sehr junge Frau.</p>



<p>Es ist nicht nur heute manchmal ein Problem, wenn plötzlich die Schwiegertochter am Herd steht.</p>



<p>Wenn es nun in der Bibel heißt, dass <em>auch der Mann</em> Vater und Mutter verlassen soll, dann heißt das:</p>



<p>Ein neues, ein drittes Zelt wird aufgemacht.</p>



<p>Und die Bindung der jungen Eheleute aneinander hat jetzt Vorrang vor der Bindung an die Sippe.</p>



<p>Nach meiner Beobachtung kommen so manche Probleme in Ehen daher, dass das Verlassen von Vater und Mutter nicht wirklich geklappt hat.</p>



<p>Damit Sie mich recht verstehen: Nicht im Stich lassen ist angesagt.</p>



<p>Das Gebot, Vater und Mutter zu ehren, besteht ja weiterhin.</p>



<p>Aber „verlassen“ soll man Vater und Mutter, weil man jetzt woanders hingehört.</p>



<p>Für die Eltern bedeutet das auch hier: Loslassen. Die Kinder freigeben für den eigenen Weg.</p>



<p>Es heißt aber auch:</p>



<p>Von den Kindern das Loslassen verlangen. Denn das ist umgekehrt die Gefahr:</p>



<p>Dass erwachsene Kinder sich gar nicht vorstellen können, dass ihre Eltern vielleicht noch was anderes tun möchten als die Enkelkinder zu hüten.</p>



<p>Manche sagen ja: Immer dann, wenn Eltern meinen, ihre Arbeit wäre geschafft,</p>



<p>dann werden sie Großeltern.</p>



<p>Dabei: Es hat schon seinen Grund, dass wir als Frauen irgendwann über die gebärfähige Phase hinaus sind. Man hat nicht mehr die Kraft wie früher, auch nicht mehr die Nerven, und deshalb: Kontakt zu den Enkelkindern: Ja, gerne, nach Absprache und dosiert. Aber nicht ohne Not als Rundum-Sorglos-Paket.</p>



<p>Auch dazu möchte ich Ihnen eine Geschichte aus unserer Familie erzählen:</p>



<p>Meine Eltern luden uns vier Kinder eines Tages zum Essen ein.</p>



<p>Wir hatten keine Ahnung, was der Anlass war. Nun, das haben wir dann erfahren: Meine Eltern haben sich, als der Jüngste mit der Ausbildung fertig war, von ihren Elternpflichten verabschiedet. Wir staunten nicht schlecht.</p>



<p>Aber zugleich war es gut und sehr erleichternd für uns alle.</p>



<p>Meine Mutter verstarb dann im Jahr 2003, und mein Vater zog umgehend um in ein Seniorenstift, weil er nicht mehr länger im Haus bleiben wollte. 2006 starb dann auch er.</p>



<p>Er hat sich immer gefreut, wenn einer von uns ihn besuchen kam.</p>



<p>Aber wenn man dann wieder aufbrechen musste, hieß es <em>nie</em>:</p>



<p>„Was, musst du schon wieder gehen? Du bist doch gerade erst gekommen…“</p>



<p>Das hat sehr zum guten Verhältnis zwischen unseren Eltern und uns Kindern beigetragen.</p>



<p>Auch in einem anderen Bereich ist das Loslassen von uns gefordert:</p>



<p>Wenn es um die <strong>Unterstützung für andere</strong> geht.</p>



<p>Auch hierfür gibt es ein brillantes biblisches Beispiel, das Ihnen allen vertraut ist: Die Geschickte vom „Barmherzigen Samariter“ aus</p>



<p>Lukas 10, 25-35:</p>



<p><strong>Und siehe, da stand ein Gesetzeslehrer auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben?</strong></p>



<p><strong>Was liest du?</strong></p>



<p><strong>Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst«. Er aber sprach zu ihm:</strong></p>



<p><strong>Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben.</strong></p>



<p><strong>Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus:</strong></p>



<p><strong>Wer ist denn mein Nächster?&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen. Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber.&nbsp;Desgleichen auch ein Levit:</strong></p>



<p><strong>Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber.</strong></p>



<p><strong>Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn; und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus,</strong></p>



<p><strong>gab sie dem Wirt und sprach:</strong></p>



<p><strong>Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst,</strong></p>



<p><strong>will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme.</strong></p>



<p>Dies ist wohl eine der bekanntesten biblischen Geschichten, und sie wird immer dann hervorgeholt, wenn es um das Thema Nächstenliebe geht.</p>



<p>Es ist der Text, in dem Jesus auf den Punkt bringt, was Nächstenliebe ist: Dass man sich auch mal auf dem geplanten Weg unterbrechen lässt durch den, der einen braucht.</p>



<p>Und natürlich wird bei Auslegungen immer wieder darauf herumgeritten, dass die bösen Kirchenleute vorübergehen und dass der Samariter hilft, also der, von dem man es gar nicht erwartet.</p>



<p>Ich möchte eure Blicke hier aber auf etwas anderes lenken.</p>



<p>Jesus stellt den Samariter als Vorbild für Nächstenliebe hin.</p>



<p>Aber was macht der Samariter denn überhaupt?</p>



<p>Gut, er lässt sich unterbrechen, er kümmert sich, er macht sozusagen die Erstversorgung.</p>



<p>Aber dann gibt er den anderen wieder ab. Nein, er nimmt ihn nicht mit zu sich nach Hause.</p>



<p>Nein, er richtet nicht ab sofort sein ganzes Leben an ihm aus.</p>



<p>Sondern er gibt ihn ab, und zwar in <em>bezahlte</em> Pflege!</p>



<p>Er denkt nicht: ich habe ihm umsonst geholfen, der Wirt soll das gefälligst auch umsonst machen.</p>



<p>Nein: Er bezahlt ihn, und er rechnet sogar mit möglichen Kostensteigerungen!</p>



<p>Ihr Lieben! Ist das nicht unglaublich modern und fortschrittlich gedacht? Natürlich ist es heutzutage nicht so, dass einer ganz direkt was aus seinem Portemonnaie holt für die Pflege.</p>



<p>Bei uns geht das zentral über die Krankenkasse und die Pflegeversicherung, und das ist gut so.</p>



<p>Aber das Prinzip ist klar:</p>



<p>Helfen &#8211; Ja!</p>



<p>Wenn ich aber etwas gerne mein Leben lang bezahlen will, ohne es je selbst zu brauchen, dann ist das die Pflegeversicherung.</p>



<p>Aber eben: Nicht das ist Nächstenliebe, dass man das ganze Leben nach dem Hilfsbedürftigen ausrichtet und sich selbst dabei aufgibt!</p>



<p>Ich höre in dem Zusammenhang immer wieder, jemand sei „abgeschoben“ z.B. ins Altersheim. Das muss keineswegs so sein!</p>



<p>Man kann ja den Angehörigen besuchen, man kann ihn, wenn das noch geht, sonntags an den Kaffeetisch nach Hause holen, man kann Spaziergänge unternehmen. Aber eben, und das ist so wichtig:</p>



<p><em>Man kann auch wieder gehen</em> und sein eigenes Leben leben.</p>



<p>Das eigene Leben komplett aufzugeben, um jemanden zu versorgen, das ist keine christliche Tugend.</p>



<p>Das kann auch zB für Kinder mit Behinderung gelten.</p>



<p>Ich kenne eine Familie, da sind 4 Kinder, inzwischen alle erwachsen. Der jüngste Sohn ist behindert.</p>



<p>Die Eltern sagten mal zu mir: <em>Alle</em> unsere Kinder gehen als Erwachsene aus dem Haus, und das wird auch bei unserem Jüngsten so sein. Sie haben rechtzeitig nach einer passenden Einrichtung für ihn gesucht und ihn dort untergebracht und da geht es ihm gut.</p>



<p>In den Ferien darf er meistens nach Hause zu den Eltern, aber sonst ist er dort und wird seinen Begabungen entsprechend gefördert. Und die Eltern haben auch wieder Zeit für sich.</p>



<p>Als letztes möchte ich noch erwähnen, dass man manchmal auch <strong>Wünsche und Träume</strong> <strong>loslassen</strong> muss.</p>



<p>Es kann sein, dass das Leben ganz anders verläuft als man sich das denkt und wünscht.</p>



<p>Da ist mir Maria ein Vorbild geworden.</p>



<p>Sie sagt: <strong>„Siehe, ich bin des Herren Magd.</strong></p>



<p><strong>Mir geschehe, wie du gesagt hast“</strong> (Lk. 1, 38)</p>



<p>Maria hatte für ihr Leben vermutlich andere Pläne als ein uneheliches Kind, Flucht nach Ägypten und am Ende, als sie schon alt ist, die Hinrichtung ihres Sohnes erleben zu müssen.</p>



<p>Wir haben manchmal andere Pläne.</p>



<p>In Dietrich Bonhoeffers bekanntem Lied heißt es ja:</p>



<p><strong>„Und willst du uns noch einmal Freude schenken an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz, dann woll‘n wir des Vergangenen gedenken, und dann gehört dir unser Leben ganz“</strong></p>



<p>Wir wissen: Gott hat ihn <em>nicht</em> vor der Hinrichtung bewahrt.</p>



<p>Er durfte sich <em>nicht mehr</em> an der Sonne Glanz freuen.</p>



<p>Seine Wünsche und Pläne waren anders als es dann schlussendlich kam.</p>



<p>Nun sind wir da ja in der Regel besser dran. Auf uns wartet in aller Regel zum Glück nicht eine Hinrichtung oder ein Schmerz, wie Maria ihn erleben musste.</p>



<p>Aber wir müssen manchmal auch Wünsche und Träume aufgeben und dann erfahren, was auch Dietrich Bonhoeffer mal gesagt hat:</p>



<p><strong>„Es gibt erfülltes Leben trotz unerfüllter Wünsche“.</strong></p>



<p>Als ich ungefähr 9 Jahre alt war, da habe ich ganz andere Wünsche gehabt.</p>



<p>Nicht nur, dass ich zu den wenigen kleinen Mädchen gehörte, die Pferde liebten:</p>



<p>Ich hatte mir vorgestellt, ich werde mal heiraten und einige Kinder haben und auf einem Gutshof wohnen mit Pferden und genügend Personal für die Arbeit.</p>



<p>Das alles erzählte ich meinem Großvater, der einige Zeit bei uns im Haus wohnte und den ich sehr liebte.</p>



<p>Er hörte sich meine Ausführungen geduldig an und sagte dann:</p>



<p>„<em>Mein Mädchen, du darfst Luftschlösser bauen, so viele du willst.</em></p>



<p><em>Du darfst nur nicht heulen, wenn sie einstürzen</em>.“</p>



<p>Das ist mir im Gedächtnis geblieben.</p>



<p>Abschied nehmen von Träumen und Wünschen:</p>



<p>An meinem 40. Geburtstag war das durchaus nochmal ein Schmerzpunkt für mich, nun definitiv Abschied zu nehmen von dem Wunsch, einmal ein eigenes Kind zu bekommen.</p>



<p>Auch da galt es, loszulassen. Aber ich machte auch die Erfahrung:</p>



<p>Reich ist man nie nur durch das, was man hat, sondern immer auch durch das, was man mit Würde entbehrt.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herausforderungen meines Lebens Teil 2</title>
		<link>https://pfarrfrauenbund.de/artikel/herausforderungen-meines-lebens-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Printz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 20:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pfarrfrauenbund.de/?p=1392</guid>

					<description><![CDATA[Einsamkeit Zweite Bibelarbeit zur Pfarrfrauentagung Bad Herrenalb 17.1.2026 von Christiane Vogel,, Dekanin i.R. 2.Mose 33, 17b-23 Das zweite Thema, das ich als Herausforderung des Lebens immer mehr sehe, ist das<div class="read-more-wrapper"><a class="read-more" href="https://pfarrfrauenbund.de/artikel/herausforderungen-meines-lebens-2/" title="Weiterlesen"> <span class="button ">Weiterlesen</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p class="has-large-font-size"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><strong>Einsamkeit</strong></mark></p>



<p><em>Zweite Bibelarbeit zur Pfarrfrauentagung Bad Herrenalb 17.1.2026 von Christiane Vogel,, Dekanin i.R.</em></p>



<p><strong>2.Mose 33, 17b-23</strong></p>



<p>Das zweite Thema, das ich als Herausforderung des Lebens immer mehr sehe, ist das Thema „<strong>Zurechtkommen mit der Einsamkeit</strong>“.</p>



<p>Ich glaube, dass das eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist, und zwar nicht nur für alte Menschen, sondern auch oft für die ganz Jungen.</p>



<p>Der renommierte Psychoanalytiker Udo Rauchfleisch hat ein Buch darüber geschrieben, das ich gut empfehlen kann. Es ist kein „frommes“ Buch, und das finde ich gerade gut daran.</p>



<p>Meine Aufgabe hier und heute ist ja aber die Bibelarbeit zum Thema.</p>



<p>Und die Bibel gibt manches dazu her.</p>



<p>Einsteigen möchte ich mit einer <em>grundlegenden biblischen Einsicht</em>.</p>



<p>Im Schöpfungsbericht heißt es nach jedem Tag:</p>



<p><strong>„Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe,</strong> <strong>es war sehr gut.“ (1.Mose 1, 31)</strong></p>



<p>Man kann sich vorstellen, dass Gott sich gemütlich zurücklehnt und zufrieden ist mit seinem Werk. Aber bereits wenige Verse später wird uns berichtet, dass Gott unzufrieden ist. Selbstkritisch sagt er über sein Schöpfungswerk:</p>



<p>Es ist <em>nicht</em> gut. Was ist nicht gut?</p>



<p><strong>Es ist <em>nicht</em> gut, dass der Mensch allein sei (1.Mose 2,18)</strong></p>



<p>Wer also Einsamkeit als einen Mangel empfindet, als etwas, was ihn entmutigt und traurig macht, der hat ein ganz richtiges Gespür. Es ist nach Gottes eigener Aussage nicht gut, dass der Mensch allein sei.</p>



<p>Nicht immer kann man daran was ändern.</p>



<p>Aber es als Mangel und als schmerzlich zu erleben, das ist ein absolut gesundes Gefühl.<br>Man soll und braucht sich nicht einzureden, dass Einsamkeit ja was ganz Wunderbares sei, so wie Wilhelm Busch es schreibt in seinem</p>



<p>Gedicht „Der Einsame“:</p>



<p><strong>Wer einsam ist, der hat es gut,</strong><strong><br>Weil keiner da, der ihm was tut.<br>Ihn stört in seinem Lustrevier<br>Kein Tier, kein Mensch und kein Klavier,<br>Und niemand gibt ihm weise Lehren,<br>Die gut gemeint und bös zu hören.<br>Der Welt entronnen, geht er still<br>In Filzpantoffeln, wann er will.<br>Sogar im Schlafrock wandelt er<br>Bequem den ganzen Tag umher.<br>Er kennt kein weibliches Verbot,<br>Drum raucht und dampft er wie ein Schlot.<br>Geschützt vor fremden Späherblicken,<br>Kann er sich selbst die Hose flicken.<br>Liebt er Musik, so darf er flöten,<br>Um angenehm die Zeit zu töten,<br>Und laut und kräftig darf er prusten,<br>Und ohne Rücksicht darf er husten,<br>Und allgemach vergisst man seiner.<br>Nur allerhöchstens fragt mal einer:<br>Was, lebt er noch? Ei, Schwerenot,<br>Ich dachte längst, er wäre tot.<br>Kurz, abgesehn vom Steuerzahlen,<br>Lässt sich das Glück nicht schöner malen.<br>Worauf denn auch der Satz beruht:<br>Wer einsam ist, der hat es gut.</strong><strong></strong></p>



<p>Nun, von Wilhelm Busch wissen wir, dass seine Ehe nicht so sehr glücklich war. Vielleicht litt seine Frau an Herumnörgleritis…</p>



<p>Wir wissen natürlich auch das: Auch innerhalb einer Ehe kann man schier grenzenlos allein sein. Einen Menschen zu haben, der zu einem gehört, heißt noch lange nicht, dass es keine Einsamkeit gäbe. Und das gilt nicht nur in schwierigen Ehen.</p>



<p>Manchmal glaube ich, dass es auch da, wo es gut stimmt und harmoniert, einen letzten Bereich der Einsamkeit zwischen zwei Menschen gegen kann, in den keine menschliche Nähe hinreicht.</p>



<p>Das ist wohl so, weil wir auch in unserer Todesstunde menschlich gesehen ganz allein sein werden.</p>



<p>Wie gut, dass Christus dann an unserer Seite sein wird.</p>



<p>Aber eine Herausforderung des Lebens ist die Einsamkeit schon viel früher. Nicht erst bei so tiefgreifenden Momenten.</p>



<p>Neulich rief ich eine alte Dame an. Sie hatte das Radio laufen und sagte: Ich mache mir immer das Radio an, damit wenigstens einer mit mir spricht.</p>



<p>Allein ins Restaurant gehen? Nein danke!</p>



<p>Allein in den Urlaub fahren? Das geht vielleicht schon, aber Spaß macht das auch nicht wirklich.</p>



<p>Und auch wenn Freunde es noch so gut meinen und sagen: Komm doch Weihnachten zu uns!, dann ist das zwar lieb gemeint, aber verstärkt die Einsamkeit nur noch, weil man zwar ein durchaus gern gesehener Gast ist, aber nicht dazugehört.</p>



<p>In der Bibel kommt Einsamkeit durchaus vor und wird auch benannt.</p>



<p>Ich lese für uns dazu zunächst einen Text aus dem <strong>Alten</strong> Testament, aus <strong>2.Mose 33, 17b-23</strong></p>



<p><strong>Der HERR sprach zu Mose: Du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen.</strong></p>



<p><strong>Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!</strong></p>



<p><strong>Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen den Namen des HERRN vor dir: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig,</strong></p>



<p><strong>und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.</strong></p>



<p><strong>Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.</strong></p>



<p><strong>Und der HERR sprach weiter:</strong></p>



<p><strong>Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen.</strong></p>



<p><strong>Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht,</strong></p>



<p><strong>will ich dich in die Felskluft stellen</strong></p>



<p><strong>und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin.</strong></p>



<p><strong>Dann will ich meine Hand von dir tun,</strong></p>



<p><strong>und du darfst hinter mir her sehen;</strong></p>



<p><strong>aber mein Angesicht kann man nicht sehen.</strong></p>



<p>Das klingt doch eigentlich gar nicht nach Einsamkeit.</p>



<p>„Du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen!“:</p>



<p>Kann man etwas Schöneres von Gott gesagt bekommen?</p>



<p>Das war schon eine besonders innige Bindung, die Mose an Gott und Gott an Mose hatte.</p>



<p>Wenige Verse vor unserem Text wird uns berichtet: Gott redet so mit Mose, wie ein Mann mit seinem Freunde redet.</p>



<p>So innig, so vertraut ist Mose mit Gott.</p>



<p>Immer wieder zieht er sich in die Stiftshütte zurück im Gebet,</p>



<p>immer wieder bittet er Gott um Leitung und bekommt sie auch.</p>



<p>Wenn also Mose hier schon nicht Gemeinschaft mit einem Menschen hat, so hat er sie mit Gott. Wunderbar, oder?</p>



<p>Aber das ist ja der Haken an der Nähe zu Gott: Gott kann ich nicht <em>sehen</em>.</p>



<p>Da wird Mose auf einmal ganz kühn.</p>



<p>Er will <em>noch mehr</em> Nähe. Und so sagt er zu Gott:</p>



<p>„Lass mich deine Herrlichkeit <em>sehen</em>!“</p>



<p>Ja, Mose erlebt sie schon, die tröstliche Nähe Gottes. Und damit geht es ihm viel besser als vielen anderen Menschen.</p>



<p>Aber er erlebt es zugleich als schmerzlich, dass er Gott bei aller Nähe nicht <em>sehen</em> kann.</p>



<p>Es bleibt diese Wand zwischen Gott und ihm.</p>



<p>Mehr will Mose. Er will nicht nur <em>glauben</em>.</p>



<p>Er will <em>schauen</em>.</p>



<p>Ich glaube, wir können Mose gut verstehen.</p>



<p>Auch wir heute leben im Glauben, nicht im Schauen.</p>



<p>Und wenn uns jemand 1000x sagt: „Du musst nicht einsam sein,</p>



<p>Gott ist doch bei dir!“, dann ist das zu wenig und zu unkonkret.</p>



<p>Ganz oft schauen wir eben gar nichts. Was wir haben, wenn wir was haben, sind immer nur <em>Zeichen</em>.</p>



<p>Dass wir neue Kraft bekommen haben, wo wir es nicht für möglich hielten.</p>



<p>Dass wir beschenkt wurden mit Kindern und Enkeln.</p>



<p>Dass uns durch schwere Zeiten hindurchgeholfen wurde.</p>



<p>Das alles sind <em>Zeichen</em>, die ein glaubender und betender Mensch mit Gott in Verbindung bringt.</p>



<p>Man <em>muss</em> das aber nicht tun. Man <em>kann</em> es alles auch anders deuten. Als Zufall, Schicksal, Glück, Pech.</p>



<p>Und selbst mit Jesus ist es so. Es heißt zwar: Wir <em>sahen</em> seine Herrlichkeit.</p>



<p>Aber auch in Jesus sieht <em>nur der Glaubende</em> den Sohn Gottes.</p>



<p>Äußerlich sah man es ihm nicht an.</p>



<p>Was er bei seinem Weg über die Erde tat, waren auch <em>Zeichen</em>, die man so oder auch anders deuten kann.</p>



<p>Von daher: Nicht mehr <em>glauben</em> zu müssen, sondern <em>schauen</em> zu dürfen, das wäre schon etwas! Das würde uns doch auch gefallen, oder? Dann wäre endlich jeder Zweifel ausgeräumt.</p>



<p>Und dann wäre auch niemand mehr einsam.</p>



<p>Ich hoffe so sehr, dass das eines Tages so sein wird.</p>



<p>Aber noch ist es nicht so. Mose also bittet Gott: „Lass mich deine Herrlichkeit <em>sehen</em>!“</p>



<p>Von ihm war ja noch viel mehr Glaube gefragt als von uns, denn er hatte ja noch keine Bibel, die ihm Gott bezeugte.</p>



<p>Daher ist sein Wunsch, die Herrlichkeit Gottes sehen zu dürfen, doch noch viel verständlicher.</p>



<p>Und Gott erfüllt ihm diese Bitte, aber anders, als Mose denkt.</p>



<p>Wer Gott schauen will: Weiß derjenige überhaupt, was er da begehrt?</p>



<p>Ich glaube nicht.</p>



<p>Denn „Kein Mensch wird leben, der mich sieht!“, sagt Gott.</p>



<p>Manche stellen sich das so vor, wenn Gott sich zeigen würde: Sie würden dastehen und voller Freude zu Gott sagen: „Aha! Willkommen! So schaust du also aus! Das ist ja mal interessant! Ich hab dich mir ganz anders vorgestellt!“</p>



<p>Auch Mose hat sich das vielleicht so ähnlich gedacht, sonst hätte er nicht darum gebeten.</p>



<p>Wer aber so denkt, der denkt viel zu gering von Gottes Majestät und viel zu groß von sich selbst. Manchmal in der Bibel wird uns von Begegnungen mit Gott berichtet.</p>



<p>Wo Gott so ein ganz kleines Bisschen den Vorhang zur Seite zieht.</p>



<p>Mose selbst erlebte es so, als der Dornbusch brannte in der Wüste. Da verhüllt Mose vor Schreck sein Gesicht.</p>



<p>Petrus erlebt es so, als er in Jesus den Sohn Gottes erkennt. Da fällt er vor ihm nieder und sagt: Geh weg von mir, ich bin ein sündiger Mensch!“</p>



<p>Und als Saulus unterwegs war nach Damaskus, um die Jünger Jesu gefangen zu nehmen, stürzt er zu Boden und erblindet, als der auferstandene Jesus ihm begegnet.</p>



<p>Wenn Menschen schon jemals in die Nähe Gottes gerieten, sind sie zu Tode erschrocken.</p>



<p>„Weh mir, ich vergehe!“ So ist die Reaktion.</p>



<p>Es ist also zu unserem eigenen Besten, wenn Gott sich verborgen hält.</p>



<p>Und doch erfüllt Gott Mose seine Bitte.</p>



<p>Ich glaube, dass es sich für uns lohnen kann, genau hinzuschauen, was hier passiert.</p>



<p>Denn die Erzählungen der Bibel sind ja nicht nur dazu da, uns etwas von früher zu erzählen.</p>



<p>Damit wir hören, was mal war. Das ist gewiss auch interessant.<br>Es tut uns gut zu wissen, dass Gottes Nähe nicht unbedingt heißt, dass man vom Leiden verschont bleibt. Es tut uns auch gut zu wissen, dass der Tod nicht mehr das letzte Wort haben darf. Alles das ist gut, wenn wir es aus der Bibel lernen.</p>



<p>Aber es ist viel zu wenig, wenn wir das nur zur Kenntnis nehmen als irgendeine theologische Richtigkeit.</p>



<p>Die Geschichten der Bibel sagen uns immer auch grundsätzlich etwas darüber, wie Gott ist. Was er tut. Wie er den Menschen begegnet.</p>



<p>Deshalb soll auch <em>diese</em> Geschichte <em>viel mehr</em> für uns sein als nur eine Episode aus dem Leben des Moses. Sie zeigt uns vielmehr, wie Gott handelt und wie er uns nahe sein will.<br>Lassen Sie uns genau hinhören.</p>



<p>„<strong>Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen</strong>“ sagt Gott.</p>



<p>Und das tut er. Aber auf dem Weg über die <em>Dunkelheit</em>.</p>



<p><strong>Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen.</strong></p>



<p><strong>Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht,</strong></p>



<p><strong>will ich dich in die Felskluft stellen</strong></p>



<p><strong>und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin.</strong></p>



<p>Gott stellt Mose in die Felskluft.</p>



<p>Ich stelle mir das vor wie ein schmales Tal, vielleicht so wie in Petra in Jordanien, falls Sie das kennen. Solche schmalen Schluchten gibt es auch in Israel. Links und rechts sind hohe Felsen.</p>



<p>Es ist unmöglich, sie zu besteigen. Es geht nicht weiter.</p>



<p>Vielleicht kennen Sie solche Felsklüfte auch in Ihrem Leben.</p>



<p>Wo Sie sich einsam und allein fühlen. Wo auch vertraute Menschen es nicht schaffen,</p>



<p>Ihnen nahe zu kommen.</p>



<p>Es gibt wohl im menschlichen Herzen manchmal solche Einsamkeit. Da kommt niemand hinein.</p>



<p>Der Psalmbeter des 38. Psalms bringt das mal auf den Punkt.</p>



<p>Es ist der Psalm eines depressiven Menschen.</p>



<p>Er sagt (Ps.38,12):<em> „<strong>Meine Lieben und Freunde scheuen zurück vor meiner Plage, und meine Nächsten halten sich ferne</strong>“</em></p>



<p>Wenn es uns so geht, dann findet uns niemand. NIEMAND.</p>



<p>So steht Mose dort. In der Felskluft. Gott hat ihn dorthin gestellt.</p>



<p>Aber es kommt noch viel schlimmer.</p>



<p>Denn auch in der Felskluft gab es doch wenigstens noch <em>eine</em> Lichtquelle, und die kam von oben. Wenigstens der Blick nach oben zwischen den Felswänden hindurch ließ noch den Himmel erahnen.</p>



<p>Wenigstens das Gebet bleibt noch in solchen einsamen und finsteren Stunden.</p>



<p>Aber nun wird es auch dort <em>dunkel</em>. Denn Gott hält seine Hand darüber, so wird uns gesagt.</p>



<p>Können Sie sich das vorstellen?</p>



<p>Felswände ringsum, Einsamkeit, und nun auch noch völlige Finsternis?</p>



<p>Mose kann nichts mehr sehen. Ganz allein ist er.</p>



<p>Manchmal, da sind solche Zeiten im Leben gar nicht so ganz kurz.</p>



<p>Da fehlt es an allem.</p>



<p>An Mut. An Kraft. An Zuversicht.</p>



<p>Und an Glauben sowieso. Beten geht dann gar nicht mehr.</p>



<p>Aber wenn ich mir diese Situation bei Mose so bildlich vorstelle, dann fällt mir etwas auf.</p>



<p><em>Gerade in dem Moment</em>, als Mose so völlig allein in der Finsternis und in der Einsamkeit ist,</p>



<p><em>genau in diesem Moment</em> ist Gott ihm am nächsten. <em>Gerade da</em> war Gottes Hand über ihm.</p>



<p>Mose hätte Gott gern <em>anders</em> gesehen. Als Betrachter. Als Gegenüber. Von außen.</p>



<p>Aber Gottes Nähe ist nicht als Betrachter zu haben.</p>



<p>Gottes Weg führt uns durch eine tiefe und existentielle Betroffenheit.</p>



<p>Alle anderen Sicherheiten sind weg.</p>



<p>Wo Gott uns am fernsten erscheint, da ist er uns in Wirklichkeit ganz nah.</p>



<p>Nun wird es wieder heller. Gott ist an ihm vorübergegangen.</p>



<p>Er nimmt seine Hand weg, und es fällt wieder Licht ins Dunkle.</p>



<p>Und nun kommt das Schöne. Das Wunder.</p>



<p>Das, was einen in dieser Geschichte so berühren mag:</p>



<p>Mose darf hinter Gott her sehen.</p>



<p>Hinter ihm her sehen dürfen: Das ist wunderbar und beglückend.</p>



<p>Vielleicht so:</p>



<p>Ich war im Finstern. Ich war einsam und ohne Zugang „nach oben“. Aber Gott hat mich hindurchgetragen.</p>



<p>Ist es nicht manchmal so, dass es die <em>dunklen</em> Stunden im Leben sind, die uns reifen lassen? Die uns im Glauben wachsen lassen?</p>



<p>Menschen berichten immer wieder davon, wie wichtig und entscheidend die schweren Stunden im Leben für sie waren.</p>



<p>Uns geht es freilich besser als Mose. Wir wissen um Jesus. In ihm sehen wir Gottes Herrlichkeit. Aber auch von Jesus wird uns gesagt, dass er zu denen gekommen ist, die in Finsternis und Schatten des Todes sitzen.</p>



<p>Die Finsternis hat nicht das letzte Wort.</p>



<p>Es wird wieder heller, und wir dürfen auch in unserem Leben oft dankbar hinter Gott hersehen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herausforderungen meines Lebens Teil 2 b</title>
		<link>https://pfarrfrauenbund.de/artikel/herausforderungen-meines-lebens-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Printz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 20:47:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pfarrfrauenbund.de/?p=1394</guid>

					<description><![CDATA[Einsamkeit Zweite Bibelarbeit, zweiter Teil zur Pfarrfrauentagung Bad Herrenalb 17.1.2026 von Christiane Vogel,, Dekanin i.R. Eine Einsamkeitsgeschichte aus dem Neuen Testament: In Johannes 5, 1-9 wird uns berichtet: Danach war<div class="read-more-wrapper"><a class="read-more" href="https://pfarrfrauenbund.de/artikel/herausforderungen-meines-lebens-3/" title="Weiterlesen"> <span class="button ">Weiterlesen</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p class="has-large-font-size"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color"><strong>Einsamkeit</strong></mark></p>



<p><em>Zweite Bibelarbeit, zweiter Teil zur Pfarrfrauentagung Bad Herrenalb 17.1.2026 von Christiane Vogel,, Dekanin i.R.</em></p>



<p>Eine Einsamkeitsgeschichte aus dem Neuen Testament:</p>



<p>In <strong>Johannes 5, 1-9 </strong>wird uns berichtet:</p>



<p><strong>Danach war ein Fest der Juden, und Jesus zog hinauf nach Jerusalem.</strong><strong>&nbsp;</strong><strong>Es ist aber in Jerusalem beim Schaftor ein Teich,</strong></p>



<p><strong>der heißt auf Hebräisch Betesda. Dort sind fünf Hallen;</strong></p>



<p><strong>in denen lagen viele Kranke, Blinde, Lahme, Ausgezehrte.</strong></p>



<p><strong>Es war aber dort ein Mensch, der war seit achtunddreißig Jahren krank.</strong><strong>&nbsp;</strong><strong>Als Jesus ihn liegen sah und vernahm, dass er schon so lange krank war, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?</strong><strong>Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein.</strong></p>



<p><strong>Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin!</strong><strong></strong></p>



<p><strong>Und sogleich wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Es war aber Sabbat an diesem Tag.</strong></p>



<p>Ihr Lieben, „Ich habe keinen Menschen“.</p>



<p>Mit diesem Satz steht die alte biblische Geschichte mitten in der Gegenwart.</p>



<p>Dieser kleine Satz überbrückt über alle Zeiten und Umstände hinweg 2000 Jahre.</p>



<p>„Ich habe keinen Menschen“. So sagte dieser Mann, von dem wir hören, dass er 38 Jahre lang krank lag, verbannt in eine trostlose Einsamkeit.</p>



<p><em>„Einsamkeit ist nach der Einschätzung des Ulmer Psychiaters Manfred Spitzer tödlich. &#8222;Einsamkeit ist der Killer Nummer eins&#8220;, </em>sagte der Wissenschaftler auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund.<em> Das ungewollte Alleinsein führe zu Stress, der anfälliger für andere Krankheiten mache und daher schneller zum Tod führe. <strong>Damit sei Einsamkeit schädlicher für die Gesundheit als Rauchen, Übergewicht oder Alkoholkonsum.</strong></em></p>



<p>Zugleich verwies der Hirnforscher darauf, dass Einsamkeit im <strong><em>Schmerzzentrum </em></strong>gefühlt werde.</p>



<p><em>&#8222;Einsamkeit tut weh&#8220;, </em>erklärte Spitzer.</p>



<p><em>Lindernd wirke etwa, ein Foto eines geliebten Menschen zu sehen &#8211; nicht nur bei Einsamkeit, sondern auch bei körperlichen Schmerzen. Umgekehrt könnten auch Schmerzmittel kurzfristig das Leid der Einsamkeit bessern. Er rate aber von der Therapie mit Schmerzmitteln gegen Einsamkeit ab, auch wegen der Nebenwirkungen.</em></p>



<p><em>&#8222;Soziale Kontakte sind genauso wichtig wie Schmerzfreiheit&#8220;, </em>unterstrich der Mediziner.</p>



<p>In Großbritannien versuchten Ärzte, Einsamen statt Medikamenten gemeinschaftsfördernde Aktivitäten wie Kochkurse oder den Besuch einer Bar zu verschreiben. Jungen Menschen empfiehlt der Psychiater, ein Instrument oder eine Sportart zu erlernen,</p>



<p>sich künstlerisch zu betätigen oder Theater zu spielen, um später immer wieder neu Anschluss an eine Gruppe zu finden.</p>



<p><em>&#8222;Damit können Sie Kinder impfen gegen Einsamkeit</em>&#8222;, betonte Spitzer. Förderlich für die Gesundheit sei auch, den Kontakt zur Natur zu suchen und eher im ländlichen Raum zu leben, da die Einsamkeit in den Städten stärker ausgeprägt sei.</p>



<p>epd (1721/20.06.2019)</p>



<p>Ich glaube, manch einer ist unter uns, der dazu bestätigend nicken kann.</p>



<p>So lag dieser Mann am Teich Betesda. Von drüben, vom Tempelplatz klang Musik herüber. Da wurde gefeiert.</p>



<p>Manche Feste gibt es bei uns auch.</p>



<p>Sportfeste, Heimatfeste, Musikfeste, Gemeindefeste und auch persönlich: Geburtstagsfeste und anderes.</p>



<p>Aber auch in vielen Menschen, die da fröhlich feiern, steckt der stumme Schrei: Ich habe keinen Menschen!</p>



<p>Und auch das erlebt der Kranke: Andere sind immer schneller als er.</p>



<p>Wenn sich das Wasser bewegt, wenn sich etwas ändern könnte:</p>



<p>Er ist zu spät dran. Das Glück haben die anderen. Die, die nicht zu gelähmt sind, um schnell zu sein.</p>



<p>Ja, sogar bei Günther Jauch und „Wer wird Millionär?“ müssen Sie erstmal der Schnellste sein, um es als Kandidat auf den Ratestuhl zu schaffen.</p>



<p>Warum erzähle ich Ihnen das alles?</p>



<p>Weil es mich so berührt, dass Jesus <em>ausgerechnet diesen</em> Mann wahrnimmt, ihn sieht, ihn anspricht.</p>



<p>Und ihm hilft.</p>



<p>„Gott liebt auch die Langsamen“. Das las ich neulich auf einem Aufkleber auf dem Heck eines Kleinwagens, der wirklich ganz fürchterlich langsam fuhr.</p>



<p>Jesus wendet sich hier dem zu, der immer zu spät kam. Dem, der keine Chance und keinen Menschen hatte.</p>



<p>Das kann auch für die Schnellen unter uns ein Trost sein. Denn auch ihnen ist gesagt: Da, ganz innen drin, wo du dich manchmal so einsam fühlst und nichts vorzubringen hast:</p>



<p>Gott nimmt dich wahr. Er übersieht dich nicht.</p>



<p>Aber nun geht die Geschichte interessant weiter.</p>



<p>Jesus macht diesen Gelähmten nicht einfach gesund. Er fragt ihn vielmehr: <em>Willst</em> du gesund werden?</p>



<p>Eigentlich könnte man denken: Was für eine dumme Frage: Was sollte dieser Mensch sich denn sonst wünschen, wenn nicht das?</p>



<p>Aber vermutlich ist die Frage gar nicht so abwegig.</p>



<p>Denn wenn jemand in einer bedauernswerten Situation ist, kann es gut sein, er hat sich darin ganz gut eingerichtet.</p>



<p>Viele Therapeuten kennen das: Dass ein Patient aus seinen Problemen gar nicht wirklich heraus <em>will</em>, weil ihn dann das Leben neu fordern würde.</p>



<p>Deshalb macht es durchaus Sinn, dass Jesus fragt:</p>



<p><em>Willst</em> du gesund werden?</p>



<p>Für diesen Mann hieße das: Nach 38 Jahren nicht mehr von Almosen zu leben, sondern nun selbst arbeiten zu gehen.</p>



<p>Nicht wahr, wir wissen das: Nichts ist schwerer zu ändern als jahrelange oder gar jahrzehntelange Gewohnheit.</p>



<p>Aber dieser Mann <em>will</em>.</p>



<p>Und Jesus macht ihn wirklich gesund.</p>



<p>Aber: Jesus verwöhnt ihn nicht. „Steh auf, rolle deine Matte zusammen und geh!“</p>



<p>Nicht: Komm her, ich trag dir deine Matte!</p>



<p>Zum neu gewonnenen Leben gehört auch die Eigenverantwortung.</p>



<p>Ich sehe darin aber noch mehr.</p>



<p>Die Matte ist ein Teil seiner Lebensgeschichte. 38 Jahre hat sie ihn begleitet.</p>



<p>Was nicht geht ist: Gesund werden und die Matte einfach liegenlassen.</p>



<p>Die Matte verstehe ich als ein Symbol. Man muss sie aufnehmen und tragen.</p>



<p>Die eigene Lebensgeschichte, das, was mich geprägt und geformt hat, kann ich nicht mal eben abschütteln.</p>



<p>Es hilft auch nichts, es zu verdrängen oder zu verleugnen. Getragen muss sie werden, die Matte.</p>



<p>Eingebaut werden muss die eigene Geschichte ins Leben. Auch die Schuld. Denn auch schuld sind nie nur die anderen.</p>



<p>Nun ist mir an der Geschichte aber noch etwas anderes wichtig.</p>



<p>Es ist nicht <em>irgendeiner</em>, der diesen Mann hier wahrnimmt und anschaut, es ist <em>Jesus</em>.</p>



<p>Mögen wir einander auch alle ganz vorbildlich immer sehen und wahrnehmen: Der Blick Jesu ist anders und ist besonders.</p>



<p>Ihm geht es nicht nur um Heilung, sondern um das Heil.</p>



<p>Bitte bedenken Sie: Da lagen auch viele andere Kranke am Wasser in Betesda. Sie sahen zu, wie Jesus diesen einen heilte.</p>



<p>Sie aber heilte er <em>nicht</em>. Sie blieben krank.</p>



<p>Es ist wichtig, dass wir es gut verstehen.</p>



<p>Jesus hat mit seinem Kommen nicht einfach allem Leid und aller Krankheit ein Ende gesetzt.</p>



<p>Das wird erst am Ende aller Zeiten so sein, so verheißt es die Bibel.</p>



<p>Da wird kein Tod und kein Leid und kein Schmerz mehr sein.</p>



<p>In seinem irdischen Leben hat Jesus immer wieder ein <em>Zeichen</em> gesetzt dafür, dass das stimmt und das das keine billige Hoffnung ist.</p>



<p>So hat er hier einen Blinden geheilt und dort einen Lahmen und da einen Stummen.</p>



<p>Als Zeichen. Und solche Zeichen geschehen durchaus auch heute.</p>



<p>Nur das wir sie oft nicht als solche Zeichen sehen, sondern meinen, die schlauen Menschen in den weißen Kitteln hätten das vollbracht.</p>



<p>Es kann aber auch sein, wir sind krank und bleiben krank.</p>



<p>Es kann sein, wir sind dazu herausgefordert, auch in Krankheitstagen Gott dadurch zu ehren, wie wir das annehmen und erdulden, was uns auferlegt ist. Ich sagte es schon vorhin:</p>



<p>Reich sind wir ja nie nur durch das, was wir haben, sondern auch durch das, was wir mit Würde entbehren.</p>



<p>Lothar Zenetti, der im März 2019 mit 93 Jahren verstorben ist und bekannt wurde durch seine Gedichte und Predigten hat einmal geschrieben:</p>



<p>Ich traf einen jungen Mann,<br>kerngesund, modisch gekleidet, Sportwagen,<br>und fragte beiläufig, wie er sich fühle:<br>Was &#8217;ne Frage, sagte er, Beschissen!&nbsp;</p>



<p>Ich fragte, ein wenig verlegen,<br>eine schwerbehinderte ältere Frau<br>in ihrem Rollstuhl, wie es ihr gehe:<br>Gut, sagte sie, es geht mir gut.&nbsp;</p>



<p>Da sieht man wieder,<br>dachte ich bei mir,<br>immer hat man mit den falschen Leuten Mitleid.&nbsp;&nbsp;&nbsp; <em>(Begegnungen von Lothar Zenetti)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jahrestagung in Baden 16.-18. Januar 2026</title>
		<link>https://pfarrfrauenbund.de/tagungsbericht/jahrestagung-in-baden-16-18-januar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Printz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 08:07:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagungsbericht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pfarrfrauenbund.de/?p=1382</guid>

					<description><![CDATA[Herausforderungen meines Lebens Herausforderungen meines Lebens . . .Jahrestagung des Pfarrfrauenbundes Baden vom 16.01. -18.01.2026 Mitten im kalten Winter strömen seit Jahrzehnten Pfarrfrauen aus Baden, Württemberg, der Pfalz und sogar<div class="read-more-wrapper"><a class="read-more" href="https://pfarrfrauenbund.de/tagungsbericht/jahrestagung-in-baden-16-18-januar/" title="Weiterlesen"> <span class="button ">Weiterlesen</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="522" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-e1769535856668-1024x522.jpg" alt="" class="wp-image-1398" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-e1769535856668-1024x522.jpg 1024w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-e1769535856668-300x153.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-e1769535856668-768x392.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-e1769535856668-1536x783.jpg 1536w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-e1769535856668.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="1383" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-gross-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1383" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-gross-1024x576.jpg 1024w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-gross-300x169.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-gross-768x432.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-gross-1536x864.jpg 1536w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppe-gross.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<p class="has-large-font-size"><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Herausforderungen meines Lebens</mark></strong></p>



<p><strong><em>Herausforderungen meines Lebens . . .</em></strong><strong><em><br></em></strong><strong>Jahrestagung des Pfarrfrauenbundes Baden vom 16.01. -18.01.2026</strong></p>



<p>Mitten im kalten Winter strömen seit Jahrzehnten Pfarrfrauen aus Baden, Württemberg, der Pfalz und sogar aus Dresden zur Tagung des <strong><em>Pfarr-Frauen-Bundes in der evang. LK in Baden</em></strong> mitten in den tiefen Schwarzwald nach <strong><em>Bad Herrenalb</em></strong>. Schon allein die Anreise ist jedes Mal eine große Herausforderung. In bewährtem Gottvertrauen:<br><strong><em>„Gott mit uns, bis wir uns wiedersehen . . .“</em></strong>&nbsp; erlebten wir es aktuell auch am <strong>16.</strong> <strong><em>Januar 2026</em></strong>. Nach Frost, Eis und Schnee zu Beginn des Jahres, öffnete sich rechtzeitig der Himmel, die Sonne verwöhnte das Land und ließ alle Ängste dahin schmelzen. An die 70 Frauen, sogar eine junge Mama mit ihrem Baby kamen trockenen Fußes und ohne Rutschpartie im <strong><em>Haus der Kirche</em></strong> an.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Kaffeetafel wartete schon.</p>



<p>Nach der Stärkung begrüßte <strong>Claudia Bär</strong>, <strong>Vorsitzende des PFB-Baden</strong>, sehr erfreut die große Schar der Tagungsteilnehmerinnen und betonte die <strong>Jahreslosung </strong>für dieses Jahr aus dem Buch der <strong>Offenbarung 21,5:</strong><br><strong><em>„Siehe, ich mache alles neu!“</em></strong><em> </em>&nbsp;Claudia Bär erinnert an die wunderbare<em> </em>japanische KunstKintsugi. Künstler fügen zerbrochene Gefäße mit Gold wieder zusammen. Die Bruchkanten verschwinden nicht einfach, sondern werden mit ihren goldenen Linien zum wertvollsten Teil des Gefäßes.<br>So sei es auch mit den Brüchen und Rissen unseres Lebens. Gott der Herr übertüncht sie nicht einfach sondern heilt sie, denn sie prägen unser Leben. Wie ein goldener Faden ziehe sich die heilende Gnade Gottes durch unser Leben bis in die Ewigkeit. So macht er alles neu. Dann erwartete uns eine Reise per Power-Point-Präsentation nach Peru.<br><strong>Dr. Klaus-Dieter John</strong> öffnete uns die Augen für die Tatsache, dass Gott Unmögliches möglich werden lässt. &#8211; Der Bäckerssohn Klaus-Dieter erlebte als Jugendlicher während eines einsamen Gebetes in der Natur die Vision, irgendwo auf der Welt ein Krankenhaus zu bauen.&nbsp; Dieses Ziel verlor er nie aus den Augen.<br></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Dr.-John-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1402" style="aspect-ratio:0.7499999787679194;width:389px;height:auto" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Dr.-John-768x1024.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Dr.-John-225x300.jpg 225w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Dr.-John-1152x1536.jpg 1152w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Dr.-John.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Seine Ausbildung führte ihn zum internationalen Facharzt der Chirurgie und mit Martina, seiner Studienkollegin und auch überzeugte Christin, zusammen. Beide sind bestrebt, das Leid der Ärmsten der Welt zu lindern. Sie wurde Fachärztin der Kinderheilkunde.&nbsp; Beide gaben sich das „Ja“-Wort.<br>Suchend rückte dem Ehepaar das peruanische Hochland ins Blickfeld, eine Region der Quechuas Indianer, Nachfahren der Inkas, die dort in bitterster Armut leben. Mutig und risikobereit stellten sie sich den riesigen Herausforderungen. Mit Nichts in der Tasche begannen sie im Vertrauen auf Gottes Führung zu planen.<br>2002 gründeten sie die karitative Vereinigung <strong>„<em>Diospi Suyana“</em> &#8211; <em>“Wir vertrauen auf Gott“.</em></strong></p>



<p>Der vor Tatendrang sprühende junge Dr. John flog um die ganze Welt auf der Suche nach begeisterten Mitstreitern und Spendern. Jedem kleinsten Hinweis hakte er nach und scheute sich nicht, einflussreiche Politiker und wichtige Geschäftsleute um Hilfe zu bitten.<br>2005 erfolgte der erste Spatenstich für das Krankenhaus, mitten im Zentrum der Quechua Kultur. Heute wirken dort seit 2007 das Hospital, seit 2014 die christliche Schule für 700 Kinder und seit 2016 das Medienzentrum, welches Sendungen zu Themen wie Gesundheit, Familie und Glaube ausstrahlt. Dr. Martina John gründete mit Lyndal Maxwell 2005 den 1. Kinderclub von inzwischen zehn, zu denen Woche für Woche etwa 300 Kinder kommen. Außerdem startet jährlich das fünftägige Jugendfestivals mit großem missionarischem Programm auf dem Gelände mit ca. 4500 Teilnehmern. Alles zusammen ein riesiges Glaubenswerk zum Staunen, welches auf uns Zuhörer wie ein Feuerwerk der Wunder Gottes wirkte.</p>



<p>Der Abend gehörte der Musik. <strong>Landeskantor Achim Plagge</strong> überraschte zunächst mit der Tatsache: <strong><em>„Es ist ein neues</em></strong> <strong><em>Gesangbuch in Arbeit!“</em></strong> Ein Teil sei fertig, ein Probegesangbuch gedruckt. Schnell teilte er die nötigen Exemplare aus. „Welch ein großer Chor, ich bin stolz, sie in das Probeheft einführen zu dürfen.“<br>Dann übten, lachten und sangen wir und vergaßen die Zeit.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG-20260123-WA0005-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1401" style="width:462px;height:auto" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG-20260123-WA0005-768x1024.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG-20260123-WA0005-225x300.jpg 225w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG-20260123-WA0005-1152x1536.jpg 1152w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG-20260123-WA0005.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p></p>



<p>Mit der Morgenandacht in der Kapelle starteten wir in den Samstag. <strong>Margarete Würfel</strong> mühte sich ab mit schwer bepacktem Rucksack auf dem Rücken und versuchte aufrecht zu gehen. Unmöglich! Sie wunderte sich: „Was schleppe ich da alles mit mir rum? Was habe ich da denn nur gesammelt?“ Endlich legte sie den Rucksack ab und überprüfte selbstkritisch den Inhalt. Zwei große Wackersteine kamen ans Licht und jede Zuhörerin begriff, was sie bedeuteten.<br>Dazu das Wort Jesu aus Matth.11,28:<em> <strong>„Kommt her, die ihr mühselig und beladen seid, ich will</strong></em> <strong><em>euch erquicken . . .“</em></strong>&nbsp; Was steckt in dem Wort <em>erquicken</em> wirklich?</p>



<p>Nach dem Frühstück richtete <strong>Claudia Printz</strong>, 1. Vorsitzende des PFB für die EKD ein Grußwort an alle. Sie betonte, dass dieser Bund von Anfang an bewusst als Pfarrschwestern-Gebetsbund gegründet wurde. Seine Merkmale von Beginn an sind:<br><strong><em>Das vernetzt sein im Glauben an Christus</em> <em>&#8211; Offenheit für alle &#8211;</em> <em>Jede ist eingeladen sich anzuschließen &#8211;</em> <em>Ein vertrauensvolles Miteinander</em> &#8211; und &#8211; bes. in Zeiten der Not U<em>nterstützende seelsorgerliche Fürbitte.</em><br></strong>Auf EKD-Ebene kann er als Pfarrfrauenbund in diesem Jahr sein<strong> 110-jähriges Bestehen</strong> <strong>feiern, vom 11.06. &#8211; 14.06.2026 in Burbach-Holzhausen unter dem Thema: <em>Alles neu?!</em></strong></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="731" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Christiane-Vogel-e1769535164525-1024x731.jpg" alt="" class="wp-image-1397" style="aspect-ratio:1.400817086300949;width:459px;height:auto" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Christiane-Vogel-e1769535164525-1024x731.jpg 1024w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Christiane-Vogel-e1769535164525-300x214.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Christiane-Vogel-e1769535164525-768x549.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Christiane-Vogel-e1769535164525.jpg 1050w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>„Das Thema: <strong><em>„Herausforderungen meines Lebens“</em></strong><em> </em>seiein Gummithema, aber es geht uns alle an“- begann <strong>Dekanin Christiane Vogel</strong> aus Waldshut-Tiengen ihre <strong>Bibelarbeit</strong> am Vormittag. Humorvoll, lebendig pragmatisch, mitreisend, tiefsinnig und exzellent exegetisch klopfte sie die Bibel und das Leben im Hier und Jetzt nach den Herausforderungen des Lebens ab. Die Bibel sei kein weltfremdes Buch, sondern sehr alltagstauglich, da:<br><strong>Das Wort Gottes nährt</strong> &gt; <em>Jeremia 15.16</em><br><strong>Das Wort Gottes eine Kantine hat</strong> &gt; <em>die Sonntags-Gottesdienste</em><br><strong>Das Wort Gottes auch einen Schnellimbiss bietet</strong> &gt; <em>die tägliche Losung</em><br>und keine Appetitlosigkeit kennt.<br><strong>Gottes Wort ist <em>des Fußes Leuchte</em></strong> und keine Flutlichtanlage und &#8211;<br>es wird verglichen mit alltäglichen Elementen wie <strong><em>Speise und Licht</em> . . .</strong></p>



<p><strong><em>Die Bibel spricht auch vom &#8222;Loslassen&#8220;-&#8222;sich trennen&#8220;</em></strong>, sagt sie: „wie wir es in<br><strong>2. Mose 2,1-10</strong> nachlesen können“. &nbsp;Zweimal musste sich eine Mutter&nbsp;von ihrem Söhnchen schmerzhaft trennen. Das erste Mal, als sie ihn im wasserdichten Kästlein dem Nil übergab, das zweite Mal,&nbsp;als er größer war und sie ihn nicht mehr stillte.<br>Die Tochter des Pharao gab dann dem Knaben den Namen Mose.<br>Es gibt verschiedene Dinge, von denen man sich leichter trennen kann, wie Hobbys etc. und wirkliche Dinge, die man auch heute noch nur schwer schafft loszulassen, wie z.B. die<br><em><strong>Kinder</strong>: </em>Sie muss man in den Lebensstrom entlassen, wie Mose, oder<strong><br></strong><em><strong>Eltern</strong>:</em> <strong>Matthäus 19,5+6</strong> und zwar ohne schlechtes Gewissen . . .<br><em><strong>Andere Menschen</strong>:</em> <strong>Luk.10, 29-36</strong> Der Samariter brachte den Verletzten in<br>eine Herberge, trennte sich von ihm und bezahlte seine Pflege im Voraus.<br><em>Dietrich Bonhoeffer:</em> Er wusste, auf ihn wartet die Hinrichtung und doch konnte er erkennen:<br><em>Es gibt ein erfülltes Leben trotz viele unerfüllter Wünsche.<br><strong>Wünsche, Träume</strong>: </em><strong>Luk.1,26-34</strong> Maria: „Ich bin des Herrn Magd, mir . . .“<br><em>Luftschlösser </em>dürfe man bauen, aber nicht verzagen, wenn sie platzen,<br>denn: Reich ist man nicht durch das, was man hat, sondern durch das,<br>was man mit Würde entbehren kann.</p>



<p>Der <strong><em>Herausforderung Alleinsein/Einsamkeit</em> </strong>widmete sich <strong>Christiane Vogel</strong> am Nachmittag, dem 2. Teil ihrer Bibelarbeit.<br>Angefangen bei <strong>1.Mose 2,18</strong> mit der Feststellung Gottes: <strong><em>Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen . . .</em></strong><em></em><br>Auch hier geht sie in die Tiefe der ausgewählten Texte und Erfahrungen des Lebens und führt uns in die dunkelsten Lebenssituationen der Menschen, sowie der Bibel und der Gegenwart. Jede konnte sich in den Herausforderungen wiederfinden. Doch es gibt auch ein <strong><em>Hindurch</em></strong><em>,<br><strong>Wege der Hilfe und Zuversicht, die mit Mut und starkem Willen</strong></em> <strong><em>gegangen werden können</em></strong>. So wie es Jesus dem Kranken am Teich Bethesda sagt: <strong>Joh. 5,5-13:</strong> Jesus fragt ihn zunächst: “Willst du gesund werden?“ Natürlich, welch eine Frage. Jesus:<strong> </strong><em>„Steh auf, nimm dein Bettund geh hin!“</em> &nbsp;<em>Und sogleich wurde der Mensch gesund, nahm sein Bett</em> <em>und ging hin.</em>&nbsp; Jesus verwöhnt ihn nicht, er trägt ihm nicht sein Bett, der Kranke selbst muss sein Bett (Schlafmatte?) tragen.<br>Jesu Blick ist anders, besonders. Er sieht diesen Einen unter den vielen Kranken, er hat immer Zeichen gesetzt. So kann es sein, dass der eine Mensch gesund wird, der andere nicht.&nbsp;</p>



<p><strong>Claudia Bär</strong> überreichte mit herzlichem, verbindendem Dank <strong>selbstgezogene Kerzen</strong> <strong>aus Bienenwachs</strong> an unsere engagierten Referenten. Das Imker-Ehepaar Bär pflegt seit Jahren eigene Bienenstöcke mit fleißigen Bienen. Das Leben eines Bienenvolkes liefert Claudia Bär immer wieder überraschende Erkenntnisse in Bezug auf das menschliche Miteinander. So überreicht, bekommen ihre „Dankesworte“ jedes Mal eine individuelle, originelle Note. Verschiedene Angebote am Abend lockten in kleinere Gruppen: Zu einer<br><strong><em>Gebetsrunde in der Kapelle mit Marlies Kabbe</em></strong>,<br>zum <strong><em>Meditativen Tanz mit Verena Zorn und Annette Berggötz,<br></em></strong>in ein <strong><em>Café Leselust mit Renate Schellenberg, Ursel Lauer und Karin Epting,<br></em></strong>sowie in eine<strong><em> Singgruppe mit Kerstin Thomas und Daniela Stähle.</em></strong><br></p>



<p>Ein paar Frauen blieben auch beim Flügel und sangen miteinander. &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Singen-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1403" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Singen-1024x576.jpg 1024w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Singen-300x169.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Singen-768x432.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Singen-1536x864.jpg 1536w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Singen.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Cafe-Leselust-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1404" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Cafe-Leselust-1024x576.jpg 1024w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Cafe-Leselust-300x169.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Cafe-Leselust-768x432.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Cafe-Leselust-1536x864.jpg 1536w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Cafe-Leselust.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" data-id="1405" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Tanzen-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1405" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Tanzen-576x1024.jpg 576w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Tanzen-169x300.jpg 169w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Tanzen-768x1365.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Tanzen-864x1536.jpg 864w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Tanzen.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></figure>
</figure>



<p>Mit dem <strong>Abendmahlsgottesdienst</strong> in der Kapelle am Sonntagmorgen schloss sich der geistliche Schwerpunkt der Tagung.   <br><strong>Birthe Mößner </strong>gestaltete mit freiwilligen Helfern die Liturgie und<strong><br>Bärbel Vogelgsang </strong>predigte zum Text aus dem Buch <strong>Hiob 38, 1+ff</strong><br>mit der <strong>Frage Gottes an Hiob:</strong><br><strong>„Wo warst <em>du</em>, als ich die Welt erschaffen habe . . .?“</strong><br>Hiob klagt beharrlich zu Gott<strong><em>: „Ich schreie zu dir, aber du antwortest</em> <em>nicht; ich stehe da, aber du achtest nicht auf mich.“</em>  Hiob 30,29+ff   </strong>Nun fragt Gott zurück<em>:<strong>„Wo warst du . . .?“</strong></em><br>Im folgenden Text erklärt Gott seine gesamte Schöpfung und zeigt Hiob, dass er niemals seine Schöpfung im Stich lässt und auch Hiob ihm vertrauen kann. <strong>In allen Situationen ist er da, auch in denen, die Hiob nicht versteht, hält er</strong> <strong>ihn.</strong><br>Das gilt auch heute noch. Dieser Zusage können wir vertrauen.</p>



<p>Zu aller Freude entschieden sich drei Frauen dem Pfarrfrauenbund als Mitglied beizutreten.<br>Mit persönlichem Segenszuspruch wurden sie herzlich in die Gemeinschaft aufgenommen und mit ihnen keimt die Hoffnung auf eine gute Zukunftsfähigkeit des PFB, über 110 Jahre hinaus.</p>



<p><strong>Gertrud Krust, Gitarre und Simone Habiger, Querflöte</strong> begleiteten die Lieder zu unserer großen Freude durch die gottesdienstliche Feier.<br>Die reichliche Kollekte kommt der Arbeit <em>Diospi Suyana in Peru</em> zugute. Zur <strong>Tagung im nächsten Jahr, vom 29.01.-31.01.2027</strong> machen wir uns wieder im kalten Winter auf den Weg in den tiefen Schwarzwald nach Bad Herrenalb.&nbsp; Wetten, dass??&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p><em>Karin Muley, Gärtringen&nbsp;</em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Segen zum Abschluss:</strong> </p>



<p>Gott segne das <strong>Dunkel</strong>, das du nicht verstehst,</p>



<p>und lasse dich schauen <strong>Sein Licht</strong>.</p>



<p>Gott segne deine <strong>Schwäche</strong> und lasse dich erfahren</p>



<p><strong>Seine Kraft</strong>.</p>



<p>Gott segne deine <strong>Fragen</strong> und öffne dir Ohren und Herz,</p>



<p>dass du Seine Antwort verstehst <strong>zu Seiner Zeit</strong>.</p>



<p>Gott segne deine <strong>Hoffnung</strong> und lasse dich vertrauen,</p>



<p>dass größer als deine Wünsche <strong>Seine Liebe</strong> ist.</p>



<p><em>(Wilma Klevinghaus)</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="2560" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Lasten-edited-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-1411" style="width:422px;height:auto" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Lasten-edited-scaled.jpg 2560w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Lasten-edited-300x300.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Lasten-edited-1024x1024.jpg 1024w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Lasten-edited-150x150.jpg 150w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Lasten-edited-768x768.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Lasten-edited-1536x1536.jpg 1536w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Lasten-edited-2048x2048.jpg 2048w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Lasten-edited-400x400.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Ich in Dir und Du in mir!“     Gedanken zu Johannes 15</title>
		<link>https://pfarrfrauenbund.de/artikel/ich-in-dir-und-du-in-mir-gedanken-zu-johannes-15/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Printz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 15:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pfarrfrauenbund.de/?p=1359</guid>

					<description><![CDATA[Von Claudia Printz &#8211; Gedanken zu unserem Leitvers im Pfarrfrauenbund, Johannes 15,7: „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und<div class="read-more-wrapper"><a class="read-more" href="https://pfarrfrauenbund.de/artikel/ich-in-dir-und-du-in-mir-gedanken-zu-johannes-15/" title="Weiterlesen"> <span class="button ">Weiterlesen</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Von Claudia Printz &#8211; Gedanken zu unserem Leitvers im Pfarrfrauenbund, Johannes 15,7:</p>



<p><strong><em>„Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.“</em></strong></p>



<p>Diese Worte gehören in den Zusammenhang der Worte Jesu vom Weinstock und den Reben. Zu meiner Aussendungsfeier nach der Bibelschulausbildung wurde mir Joh. 15,5 zugesprochen: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben, wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“&nbsp;Wie passend! Ich stamme aus einer Gegend, in der viel Wein angebaut wird, dem Markgräflerland. Mein Onkel und jetzt meine Cousine haben ein Weingut. Ich war als Kind und Jugendliche jedes Jahr mit Eifer beim &#8222;Herbsten&#8220;, der Weinlese, dabei und habe es geliebt. </p>



<p>Es war nach dem letzten Abendessen, das Jesus auf dieser Erde hatte. Er sprach von seinem bevorstehenden Leiden und Sterben und von ihrer Zukunft. Dabei setzte er das Abendmahl ein.</p>



<p>Joh. 14,27: „<strong><em>Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.</em></strong>“ Jesus möchte seine Jünger stärken und sagt ihnen auch, dass er nicht mehr viel mit ihnen reden wird (Vers 30). Danach brechen sie auf. Sie verlassen den Raum, in dem sie miteinander gegessen haben. (Vers 31b „Steht auf und lasst uns von hier weggehen“)</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="1362" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinberg-Herbst-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1362" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinberg-Herbst-1024x576.jpg 1024w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinberg-Herbst-300x169.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinberg-Herbst-768x432.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinberg-Herbst-1536x864.jpg 1536w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinberg-Herbst-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<p>Als nächstes lesen wir dann im Johannesevangelium die Gedanken Jesu über Weinstock, Rebe und das Frucht bringen (Joh. 15, 1-17) Ich stelle mir vor, dass Jesus mit den Jüngern bereits im Garten Getsemane angekommen ist. Dort wuchsen vermutlich nicht nur Olivenbäume, sondern auch Weinstöcke. Jesus macht hier mit einem letzten Bild deutlich, wer er ist. </p>



<p>„Ich bin das Brot des Lebens, ich bin das Licht der Welt, ich bin der gute Hirte, ich bin die Tür, ..„- wir kennen die sieben „Ich bin-Worte“ gut. Spannend, dass Jesus als erstes Bild vom Brot spricht und als letztes vom Weinstock! Jesus hätte auch sagen können: „Ich bin der Baum, ihr seid die Zweige!“ Aber er nimmt das Bild des Weinstocks. Er ist das Brot des Lebens- und er ist in Brot und Wein im Abendmahl gegenwärtig und gibt uns, was wir zum Leben und zum Sterben brauchen.</p>



<p>Jesus sagt: „Ich gehe“ und seinen Jüngern gibt er ein Bild vom Bleiben. Was gibt es dabei Schöneres als ein Bild aus der Natur, denn jeder sieht sofort, was mit einer Rebe passiert, wenn sie getrennt neben dem Weinstock liegt: sie verwelkt und verdorrt und sie wird nutzlos, weil sie keine Frucht mehr bringen kann.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"></figure>



<p>Seit ein alter Pfarrer einmal bei einem Besuch innig betete, dass unser Leben doch Frucht bringen möge, ist mir dieses Anliegen hängengeblieben und mein Gebet geworden. Denn wenn die Rebe keine Frucht bringt, wird sie weggenommen. Viele Jahre habe ich missverstanden, worum es beim Frucht-Bringen geht. Ich habe mich angestrengt, versucht Gutes zu tun, mich in der Gemeinde einzusetzen und das zu tun, was von einem Christen oder von einer Pfarrfrau oder von einer guten Ehefrau erwartet wird. Ich habe auf die Frucht gesehen.</p>



<p>Wenn ich den kompletten Text Johannes 15,1-17 lese, gibt es ein Wort, das noch häufiger vorkommt als Frucht (8mal), nämlich bleiben (9) und Liebe/lieben(9)!</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="826" height="1024" data-id="1363" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinstock-1-826x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1363" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinstock-1-826x1024.jpg 826w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinstock-1-242x300.jpg 242w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinstock-1-768x952.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinstock-1-1239x1536.jpg 1239w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Weinstock-1-1652x2048.jpg 1652w" sizes="auto, (max-width: 826px) 100vw, 826px" /><figcaption class="wp-element-caption">Christuspavillon Kloster Volkenroda von Andreas Felger</figcaption></figure>
</figure>



<p>Ich habe mich gefragt, warum unsere Gründerinnen sich wohl den Vers 7 als Leitwort gegeben haben. War es vielleicht auch deshalb, weil sie verstanden hatten, wie groß die Gefahr für eine Pfarrfrau ist, eine „Schafferin“ zu sein? Und dass es eigentlich auf etwas ganz anderes ankommt? Denn es heißt nicht nur, dass der weggeworfen wird, der keine Frucht bringt. In V 6 lesen wir: „<strong><em>Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen…</em></strong>“, und schon vorher heißt es (V 4): „<strong><em>Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt.</em></strong>“&nbsp; Das Versprechen Jesu ist: „<strong><em>Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.</em></strong>“ Gute Frucht entsteht dort, wo ein Mensch mit Jesus verbunden bleibt. Und ich möchte sagen, die entsteht automatisch. Da muss ich nichts besonderes tun. Vielleicht nur das eine, und das ist genau unser Vers 7: <strong><em>Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.</em> </strong></p>



<p><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Dreimal Bleiben:</mark></strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">In Jesus bleiben</mark></strong></li>
</ol>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="1364" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Rebe-jung-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1364" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Rebe-jung-1024x576.jpg 1024w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Rebe-jung-300x169.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Rebe-jung-768x432.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Rebe-jung-1536x864.jpg 1536w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Rebe-jung-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<p>In Jesus als Person bleiben- wie sieht das aus?</p>



<p>Wenn ihr mit mir verbunden bleibt und meine Worte in euch bewahrt, dann gilt:</p>



<p><strong><em>Ihr dürft bitten, was immer ihr wollt – und eure Bitte wird erfüllt werden. </em></strong>(Basisbibel).</p>



<p>In Jesus bleiben bedeutet also, mit Jesus fest ver-bund-en bleiben. Hier spielt Jesus auf den Bund an, den er gerade den Jüngern vorgestellt hat: ein neuer Bund, nicht mehr geschlossen durch das Blut eines Opfertieres, sondern durch sein eigenes Blut. Wer in Jesus bleibt, verlässt sich auf die Zugehörigkeit zu Jesus, weil Jesus durch seinen Opfertod am Kreuz den Bund geschlossen hat.</p>



<p>Darum feiern wir auch als Pfarrschwestern miteinander immer wieder das Abendmahl auf unseren Tagungen. Oder wir feiern es mit unseren Gemeinden und vergewissern uns, dass wir in diesem Bund mit Jesus, mit dem dreieinigen Gott stehen. Wir sind und bleiben mit dem Weinstock Jesus fest verbunden.</p>



<p>Und darum finde ich auch unseren Namen „<strong>Pfarrfrauenbund</strong>“ bis heute schön und wichtig. Das ist nicht der entscheidende Bund, auch nicht zwingend ein Bund fürs Leben, aber wir erinnern uns daran, dass wir uns verbunden haben und nicht je nach Lust und Laune bleiben oder gehen.</p>



<p>In Jesus bleiben- wie sieht das im Alltag aus? Dieser Tage saß ich in meinem Zimmer und habe versucht, vor Jesus zur Ruhe zu kommen. Die Woche hatte wieder begonnen und tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf. Dinge, die zu erledigen waren, Menschen, für die ich beten wollte und sollte- und zwischendurch die leise Stimme Jesus: „Bleib einfach bei mir. Konzentriere Dich einfach mal darauf, dass ich jetzt da bin und Zeit für Dich habe. Du darfst in meiner Nähe sein und es geht jetzt nur um uns zwei.“ Oh, das war nicht leicht, aber so wohltuend. Und schließlich konnte ich sagen: „Ja, Herr Jesus, ich in Dir und Du in mir. Amen.“</p>



<p><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">2. Die Worte Jesu sollen in uns bleiben</mark></strong></p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="1365" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Vers-Jh-15-Kirche-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1365" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Vers-Jh-15-Kirche-1024x576.jpg 1024w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Vers-Jh-15-Kirche-300x169.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Vers-Jh-15-Kirche-768x432.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Vers-Jh-15-Kirche-1536x864.jpg 1536w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2026/01/Vers-Jh-15-Kirche-2048x1152.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Simultankirche in Brauneberg an der Mosel</figcaption></figure>
</figure>



<p>Eine Kirche des Wortes bleiben- Menschen des Wortes bleiben. Das ist das Anliegen, das in der Evangelischen Kirche schon immer galt und heute immer noch entscheidend ist. Wir leben in einer Zeit, in der es mehr deutsche Bibelübersetzungen und -übertragungen denn je gibt und man das Wort Gottes als Hörbuch und wie auch immer wahrnehmen kann. Gleichzeitig sprechen wir von der jungen Generation als „Generation Lobpreis“, weil sie ihre Beziehung zu Gott teilweise mehr in Anbetung, Gesang und der Musik pflegt als im Lesen und Studieren seines Wortes.</p>



<p>Es begegnen uns überall eine Fülle an menschlichen Weisheiten, wir hören sie im Laufe des Lebens und manche eignen wir uns auch an. Alles immer wieder am Wort Gottes zu prüfen, bleibt eine große und wichtige Aufgabe.</p>



<p>Wenn dabei mein Fokus auf dem Wort Gottes ist, richtet sich mein Blick immer wieder auf das, was wirklich wichtig ist: „<strong><em>Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch liebe.</em></strong>“ (Vers 12) Liebe zu Gott und Liebe zu meinem Nächsten, weil ich von Gott geliebt bin, darauf lässt sich alles immer wieder zurückführen.</p>



<p><strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">3. Wir sollen im Gebet bleiben</mark></strong></p>



<p>Bisher hatten die Jünger Jesus direkt gesehen und waren drei Jahre lang mit ihm unterwegs. Sie konnten jederzeit mit ihm sprechen. Das soll sich nicht ändern, auch wenn Jesus nicht mehr mit ihnen sichtbar läuft, isst und das Leben teilt. Wie wird das sein, wenn Jesus weg ist? Die Jünger hatten ja nicht wirklich damit gerechnet, dass es passieren würde. Jesus hat sie aber darauf vorbereitet. Und ein Punkt, den er klar macht, ist, dass sie Bitten haben werden. Es wird nicht so sein, dass Jesus unsichtbar über ihnen schwebt und alles Unheil von ihnen abfängt wie ein Iron Dome, oder dass die Jünger eine Dauerversorgung mit allem Lebensnotwendigen haben wie bei einem Dauerkatheder. Nein, zum Leben in der Nachfolge Jesu, zum Leben nach Jesu Himmelfahrt, gehört, dass seine Jünger beten. Dass wir uns mit unseren Anliegen an ihn wenden.</p>



<p>Was sollen wir beten? Hier steht, wir dürfen beten, was wir wollen.</p>



<p>Für einen willensstarken Menschen, wie es die meisten von uns Pfarrfrauen sind, ist das eine Herausforderung. „Wenn wir nur genug beten, dann wird der Mensch gesund!“ „Wir wollen fest dafür beten, dann kommen auch wieder mehr Kinder in den Kindergottesdienst!“ Kennen wir solche Sätze?</p>



<p>Erinnert ihr euch aber vielleicht auch an Gebete, von denen ihr hinterher dachtet: „Warum habe ich das gebetet? Das war mein Wille- und er war nicht unbedingt gut…“ Manchmal haben wir allzu menschliche Motive oder ein stolzes Herz beim Beten.</p>



<p>Wenn bei Fußballspielen in beiden Mannschaften Spieler oder Fans sind, die um einen Sieg beten- auf wen soll Gott da hören? Diese Frage mag noch kindisch sein. Spätestens wenn es aber um Krieg geht und jede Seite um den Sieg betet, wird es klar, dass das hier nicht gemeint sein kann. Dass der größere Dickkopf oder der fleißigere Beter gewinnt, also erhört wird- so ist es nicht.</p>



<p><em><strong>„Wenn ihr mit mir verbunden bleibt und meine Worte in euch bewahrt, dann gilt:</strong> <strong>Ihr dürft bitten, was immer ihr wollt – und eure Bitte wird erfüllt werden.“</strong></em><strong> (Basisbibel).</strong></p>



<p>Vielmehr ist mir wichtig geworden, dass das Verbunden-Sein mit Jesus und das Leben aus dem Wort Gottes immer mehr dahin führt, dass wir ehrlich beten: „Dein Wille geschehe!“    Welche ist die Bitte im Vater Unser, mit der die meisten Menschen ihre Schwierigkeiten haben? Genau diese: Dein Wille geschehe. Aber je mehr ich in der Liebe Jesu bin, je mehr ich Gottes Wort studiere und Zusammenhänge verstehe, je mehr der Heilige Geist bei mir Eigenwillen und Sturheit aufdecken kann und mein Herz erneuert, desto leichter fällt es mir zu beten „Dein Wille geschehe!“ Und dann wird diese Einladung verständlich: „Ihr dürft bitten, was ihr wollt!“ – weil unser Wille sich am Willen Gottes orientiert. Und dann erhört Gott auch gerne unser Gebet.</p>



<p>„So Gott will&#8230;“ wird dann nicht zur Floskel, sondern zu einem ehrlichen Wunsch, der aus unserem Mottovers in Johannes 15,7 entspringt. Und mein Tagwerk beginne ich mit den Worten „Ich in Dir und Du in mir!“             AMEN</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pfarrfrauenbund aktuell Nr. 187</title>
		<link>https://pfarrfrauenbund.de/magazin/pfarrfrauenbund-aktuell-nr-187/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Iris Schuster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2025 20:31:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pfarrfrauenbund.de/?p=1336</guid>

					<description><![CDATA[<div class="read-more-wrapper"><a class="read-more" href="https://pfarrfrauenbund.de/magazin/pfarrfrauenbund-aktuell-nr-187/" title="Weiterlesen"> <span class="button ">Weiterlesen</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/11/PFB_187_ONLINE.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von PFB_187_ONLINE."></object><a id="wp-block-file--media-913e83c2-6c82-4f76-b571-cbc1e540e11f" href="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/11/PFB_187_ONLINE.pdf">PFB_187_ONLINE</a><a href="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/11/PFB_187_ONLINE.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-913e83c2-6c82-4f76-b571-cbc1e540e11f">Herunterladen</a></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prayer Walk</title>
		<link>https://pfarrfrauenbund.de/allgemein/prayer-walk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Printz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 14:03:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pfarrfrauenbund.de/?p=1302</guid>

					<description><![CDATA[Gebetsgang bei der Tagung in Holzhausen Mai 2025 Bei der Tagung in Holzhausen bieten wir verschiedene Möglichkeiten der Morgenandacht an. Eine davon ist der „Prayer walk“, auf Deutsch Gebetsgang. Das<div class="read-more-wrapper"><a class="read-more" href="https://pfarrfrauenbund.de/allgemein/prayer-walk/" title="Weiterlesen"> <span class="button ">Weiterlesen</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Gebetsgang bei der Tagung in Holzhausen Mai 2025</strong></p>



<p>Bei der Tagung in Holzhausen bieten wir verschiedene Möglichkeiten der Morgenandacht an. Eine davon ist der „Prayer walk“, auf Deutsch Gebetsgang. Das Thema der Tagung „Ich will mit euch einen ewigen Bund schließen“ bezog sich auf Gottes Weg mit seinem Volk und auch auf die Gemeinde Jesu. Dass Lehrtext bzw. Losung für die beiden Tage auch zum Thema „Bund“ gepasst haben, war für uns sehr überraschend.</p>



<p>Als Grundlage für die beiden Gebetsgänge habe ich den Text aus <strong>5. Mose 8,1-20</strong> nach der <strong>BasisBibel</strong> und das Lied <strong>„Befiehl du deine Wege“</strong> aus dem <strong>Evangelischen Gesangbuch</strong> <strong>Nr. 361</strong> genommen. <em>Bitte für die eigene Betrachtung nach Möglichkeit bereitlegen!</em></p>



<p>Das Gelände des Freizeitheimes und die nähere Umgebung boten passende Standorte dazu. Zwischen den Stationen sind wir schweigend, betend, nachdenkend gegangen.</p>



<p>16. Mai 2025<br><strong>1. Vor dem Haus</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="226" class="wp-image-1305" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/1-Vor-dem-Haus.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/1-Vor-dem-Haus.jpg 1507w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/1-Vor-dem-Haus-199x300.jpg 199w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/1-Vor-dem-Haus-680x1024.jpg 680w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/1-Vor-dem-Haus-768x1156.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/1-Vor-dem-Haus-1021x1536.jpg 1021w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/1-Vor-dem-Haus-1361x2048.jpg 1361w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>Lehrtext für den Tag: „Sie sind doch Israel, das von Gott erwählte Volk. Ihnen gehört das Vorrecht, Kinder Gottes zu sein. Ihnen offenbarte er seine Herrlichkeit. Mit ihnen hat er wiederholt seinen Bund geschlossen. Ihnen hat er sein Gesetz gegeben und die Ordnungen für den Opferdienst zu seiner Verehrung. Ihnen hat er das künftige Heil versprochen.“ Römer 9,4<br>Gott hat nicht nur das Volk Israel auf dem langen Weg durch die Wüste begleitet, sondern er ist auch auf unseren Wegen dabei.<br>EG 361,1 singen<br>5. Mo 8,1-2a lesen<br>„Erinnere dich, Israel … erinnere dich, Karin … erinnere dich, Ruth … erinnere dich, Renate …“. Du kannst hier deinen eigenen Namen einfügen.<br>Wie viele Jahre bist du bereits mit Gott unterwegs?</p>



<p><strong>2. Schachspiel</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="223" class="wp-image-1306" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/2-Schachspiel.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/2-Schachspiel.jpg 1089w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/2-Schachspiel-202x300.jpg 202w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/2-Schachspiel-688x1024.jpg 688w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/2-Schachspiel-768x1143.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/2-Schachspiel-1032x1536.jpg 1032w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>Vers 2b lesen<br>40 Jahre der gleiche Trott. Die Schritte, die du gehst sind täglich gleich. Wie die Spielfigur des Bauern auf dem Schachfeld setzt du einen Fuß vor den anderen, du machst keine großen Sprünge, immer nur Schritt für Schritt.<br>EG 361,2 singen<br>Vers 2c lesen<br>Wirst du seine Gebote befolgen oder nicht?</p>



<p><strong>3. Blumenwiese</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="223" class="wp-image-1307" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/3-Blumenwiese.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/3-Blumenwiese.jpg 1089w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/3-Blumenwiese-202x300.jpg 202w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/3-Blumenwiese-689x1024.jpg 689w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/3-Blumenwiese-768x1141.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/3-Blumenwiese-1034x1536.jpg 1034w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>Verse 3-5 lesen<br>Die Blumenwiese bietet Nahrung für Insekten, Vögel und Tiere im Erdreich.<br>EG 361,3 singen<br>Wie hast du Gottes Fürsorge in deinem Leben erfahren?</p>



<p><strong>4. Strommast: Hochspannung – Lebensgefahr</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="225" class="wp-image-1308" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/4-Strommast.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/4-Strommast.jpg 1088w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/4-Strommast-200x300.jpg 200w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/4-Strommast-682x1024.jpg 682w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/4-Strommast-768x1153.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/4-Strommast-1023x1536.jpg 1023w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>Vers 6 lesen<br>Wir müssen Ehrfurcht vor Strom haben. Leichtsinn kann gefährlich werden.<br>Gottes Gebote sind zu unserem Schutz da. Sie ermöglichen ein gelingendes Leben in der Beziehung zu Gott und den Mitmenschen.<br>Welches Gebot bereitet mir die meisten Schwierigkeiten?<br>EG 361,6 singen</p>



<p><strong>5. Blick ins Tal</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="225" class="wp-image-1309" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/5-Blick-ins-Tal.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/5-Blick-ins-Tal.jpg 1089w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/5-Blick-ins-Tal-200x300.jpg 200w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/5-Blick-ins-Tal-684x1024.jpg 684w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/5-Blick-ins-Tal-768x1150.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/5-Blick-ins-Tal-1026x1536.jpg 1026w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>Verse 7-8 lesen<br>Wir beten gemeinsam und danken Gott für die Reichtümer, die er uns anvertraut hat.</p>



<p><strong>6. Gartenteich</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="223" class="wp-image-1310" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/6-Gartenteich.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/6-Gartenteich.jpg 1088w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/6-Gartenteich-201x300.jpg 201w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/6-Gartenteich-688x1024.jpg 688w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/6-Gartenteich-768x1144.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/6-Gartenteich-1032x1536.jpg 1032w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>Verse 9-10 lesen<br>Gott ist nicht kleinlich. Er gibt überschwänglichen Reichtum.<br>EG 361,12 singen<br><em>Ende des ersten Gebetsganges.</em></p>



<p>17. Mai 2025<br><strong>7. Sandstein Einfahrt</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="225" class="wp-image-1311" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/7-Sandstein-Einfahrt.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/7-Sandstein-Einfahrt.jpg 1089w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/7-Sandstein-Einfahrt-200x300.jpg 200w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/7-Sandstein-Einfahrt-682x1024.jpg 682w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/7-Sandstein-Einfahrt-768x1152.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/7-Sandstein-Einfahrt-1024x1536.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>Losungstext für den Tag: „Die Gnade des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind bei denen, die seinen Bund halten.“ Psalm 103,17-18<br>EG 361,7 singen<br>5.Mose 8 Vers 11 lesen<br>„Vergiss nicht“ – Bei der Durchquerung des Jordan befahl Gott, dass aus jedem der 12 Stämme ein Mann aus dem Flussbett einen Stein mitnehmen soll. Diese Steine sollten zur Erinnerung dienen, dass Gott das Volk trockenen Fußes durch das Schilfmeer und durch den Jordan geführt hat (Josua 4,20-24). Die Steine wurden zu einem Ort der Erinnerung, was Gott für Wunder getan hat.<br>Gibt es Orte oder Gegenstände, die dich daran erinnern, was Gott dir Gutes getan hat?</p>



<p><strong>8. Haus</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="122" class="wp-image-1312" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/8-Haus-e1754403355968.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/8-Haus-e1754403355968.jpg 820w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/8-Haus-e1754403355968-300x244.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/8-Haus-e1754403355968-768x624.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>EG 361,4 singen<br>Verse 12-14 lesen<br>Woran hängt dein Herz? Wo stehst du in der Gefahr, überheblich zu werden? Dein Haus – dein Auto – deine wohlgeratenen Kinder – deine Intelligenz – dein Erfolg … ?</p>



<p><strong>9. Gartenzaun mit Gestrüpp</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="225" class="wp-image-1313" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/9-Gartenzaun-mit-Gestruepp-.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/9-Gartenzaun-mit-Gestruepp-.jpg 1089w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/9-Gartenzaun-mit-Gestruepp--200x300.jpg 200w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/9-Gartenzaun-mit-Gestruepp--684x1024.jpg 684w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/9-Gartenzaun-mit-Gestruepp--768x1150.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/9-Gartenzaun-mit-Gestruepp--1026x1536.jpg 1026w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>EG 361,8 singen<br>Verse 15-16 lesen<br>Das Gestrüpp ist sinnbildlich für die Wüste. Was ist deine Wüste, in die Gott dich geschickt hat? Hat er dich in der Wüste täglich versorgt?</p>



<p><strong>10. Baumstumpf</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="225" class="wp-image-1314" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/10-Baumstumpf.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/10-Baumstumpf.jpg 1089w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/10-Baumstumpf-200x300.jpg 200w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/10-Baumstumpf-684x1024.jpg 684w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/10-Baumstumpf-768x1150.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/10-Baumstumpf-1026x1536.jpg 1026w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>Vers 17 lesen<br>Ich habe den Baum gefällt. Ich habe dafür gesorgt, dass niemand in meinem Haus hungern oder frieren muss. Ich habe gut mit dem Geld gewirtschaftet und für die Zukunft vorgesorgt.<br>Ist das alles tatsächlich mein Verdienst? – Nein!<br>Vers 18 lesen<br>Im Lied „Heilig für immer“ (von Brian Johnson u.a.) heißt es:<br><em>Tausend Generationen knien in Anbetung, sie singen: „Alle Ehre sei dem Lamm.“<br>Und wer uns schon vorausging und wer noch glauben wird, sie singen: „Alle Ehre sei dem Lamm.“</em><br>Ich bin dankbar für meine gläubigen Eltern, Großeltern und Verwandten. Sie sind eine „Wolke von Zeugen“ (Hebräer 12,1) für mich.<br>Hast du auch eine Wolke von Zeugen, die dich im Glauben unterstützt haben?<br>Bist du für die nächste Generation ein Vorbild und eine Unterstützung im Glauben?</p>



<p><strong>11. Fußball-Fahne</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="260" class="wp-image-1315" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/11-Fussball-Fahne-e1754403900781.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/11-Fussball-Fahne-e1754403900781.jpg 309w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/11-Fussball-Fahne-e1754403900781-173x300.jpg 173w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>Es gibt Menschen, für die ist Fußball eine Ersatzreligion.<br>Verse 19-20 lesen<br>Es steht mir nicht zu, über andere Menschen zu urteilen, ob sie Gott vergessen haben. Es geht um die Frage, wie mein Verhältnis zu Gott ist.<br>EG 361,11 singen</p>



<p><strong>12. Wegweiser / Wanderkarte</strong></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="225" class="wp-image-1316" style="width: 150px;" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/12-Wegweiser-Wanderkarte.jpg" alt="" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/12-Wegweiser-Wanderkarte.jpg 1088w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/12-Wegweiser-Wanderkarte-200x300.jpg 200w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/12-Wegweiser-Wanderkarte-682x1024.jpg 682w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/12-Wegweiser-Wanderkarte-768x1153.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/08/12-Wegweiser-Wanderkarte-1023x1536.jpg 1023w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><strong><br></strong>Gottes Wort und der Heilige Geist sind für uns Wegweiser auf dem Lebensweg. Er hat uns den Verstand gegeben, damit wir auch in schwierigen Situationen weise Entscheidungen treffen können.<br><em>Ende des zweiten Gebetsganges.</em></p>



<p>Simone Habiger</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Versöhnt mit meiner Biografie &#8211; Der goldene Faden</title>
		<link>https://pfarrfrauenbund.de/tagungsbericht/versoehnt-mit-meiner-biografie-der-goldene-faden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Claudia Printz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 16:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tagungsbericht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pfarrfrauenbund.de/?p=1279</guid>

					<description><![CDATA[Etwa 35 Pfarrfrauen zwischen 37 und 90 trafen sich fröhlich am 14. Juli zum jährlichen „Neusatztag“ im Schwarzwald. Einige waren bereits am Vortag angereist, eine gute Anregung für alle, für<div class="read-more-wrapper"><a class="read-more" href="https://pfarrfrauenbund.de/tagungsbericht/versoehnt-mit-meiner-biografie-der-goldene-faden/" title="Weiterlesen"> <span class="button ">Weiterlesen</span></a></div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Etwa 35 Pfarrfrauen zwischen 37 und 90 trafen sich fröhlich am 14. Juli zum jährlichen „Neusatztag“ im Schwarzwald. Einige waren bereits am Vortag angereist, eine gute Anregung für alle, für die der Weg an einem Tag zu weit wäre.</p>



<p>Christina Ott, gefragte Referentin und Buchautorin aus Nürnberg, hatte uns ein spannendes Thema und viele praktische Übungen mitgebracht. Wie zufrieden bist Du mit Deinem Leben zum momentanen Zeitpunkt? Welche Überschrift würdest Du Deinem Leben geben? Aber auch: Durch welche Brille schaust Du auf Dein Leben? Ihre Empfehlung: Gewöhne Dir einen respektvoll- freundlichen Blick an, denn: „Wir finden, was wir suchen!“ und „Gott formt meinen Charakter- vom ersten bis zum letzten Atemzug!“ Manches bleibt ein Geheimnis, aber mit Gottes Hilfe kann es gelingen zu sagen „Ich beuge mich in Demut“.</p>



<p>Da ihr Mann selbst schon in verschiedenen Gemeinden als Pastor tätig war, kennt sie damit verbundene Höhen und Tiefen genau und es wurde nichts beschönigt. Unsere Aufgabe im Leben beschreibt sie mit dem Wort „Verwalterin“. </p>



<p>Im Nachdenken über unser Leben können wir einen roten Faden entdecken, Dinge, die uns geprägt haben und die sich durch’s Leben ziehen. Etwa, welchen Satz wir immer wiederholen. Aber es gibt noch einen zweiten Faden, den Goldenen. Das ist der, den Gott in ein Leben hineingewoben hat. Wir können ihn entdecken, wenn wir alle Höhe- und Tiefpunkte, Erfahrungen und Begegnungen vor Gott bedenken und verstehen wollen, welchen Menschen Gott aus uns im Lauf der Jahre gemacht hat.</p>



<p><strong>Liebe Deine Geschichte, denn sie ist der Weg, den Gott mir dir gegangen ist. </strong>Leo Tolstoi</p>



<p>Zum Abschluss konnte sich jede von einem dicken Knäuel einen goldenen Faden abschneiden- als Erinnerung an den Tag und Aufforderung, den Goldenen Faden im eigenen Leben weiter zu entdecken und festzuhalten.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="461" data-id="1280" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/C.-Ott-1024x461.jpg" alt="" class="wp-image-1280" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/C.-Ott-1024x461.jpg 1024w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/C.-Ott-300x135.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/C.-Ott-768x346.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/C.-Ott-1536x692.jpg 1536w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/C.-Ott-2048x922.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="766" height="1024" data-id="1281" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_153726_576-766x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1281" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_153726_576-766x1024.jpg 766w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_153726_576-224x300.jpg 224w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_153726_576-768x1027.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_153726_576-1149x1536.jpg 1149w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_153726_576-1532x2048.jpg 1532w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_153726_576-scaled.jpg 1915w" sizes="auto, (max-width: 766px) 100vw, 766px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="766" height="1024" data-id="1283" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_141916_689-766x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1283" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_141916_689-766x1024.jpg 766w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_141916_689-224x300.jpg 224w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_141916_689-768x1027.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_141916_689-1149x1536.jpg 1149w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_141916_689-1532x2048.jpg 1532w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_20250714_141916_689-scaled.jpg 1915w" sizes="auto, (max-width: 766px) 100vw, 766px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="461" data-id="1282" src="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/Neusatztag-Gruppe-1024x461.jpg" alt="" class="wp-image-1282" srcset="https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/Neusatztag-Gruppe-1024x461.jpg 1024w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/Neusatztag-Gruppe-300x135.jpg 300w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/Neusatztag-Gruppe-768x346.jpg 768w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/Neusatztag-Gruppe-1536x692.jpg 1536w, https://pfarrfrauenbund.de/wp-content/uploads/2025/07/Neusatztag-Gruppe-2048x922.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
